Ich habe Schmetterlinge im Bauch

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Als ich mit meiner Freundin Mary aus Hamburg vor ein paar Tagen telefonierte, schlug sie mir vor, doch mal einen Blogpost über ‚Frühlingsgefühle‘ zu schreiben.

Ich schaute dabei aus dem Fenster meines Büros in den noch total verschneiten Garten und konnte so gar keinen Gefallen daran finden.

Doch dies änderte sich schlagartig an diesem Wochenende, denn in München ist der Frühling eingekehrt und die strahlende Sonne und Temperaturen bis 16 Grad lösen zumindest für die nächsten Tage die langen kalten Schneemonate ab.

 

Für Mary und Gustav 

So möchte ich diesen Blogpost meiner lieben Mary und ihrem wundervollen Hund Gustav und meinen aufflammenden Frühlingsgefühlen widmen. (Foto Jeremy Moeller)

 

Der meteorologische Frühlingsanfang ist zwar erst am 1. März, doch das stört mich und meine vorsommerlichen Glücksgefühle so gar nicht und ich habe beschlossen, diesen Termin einfach auf dieses Wochenende vorzuverlegen.

Je älter ich werde, je mehr fühle ich mich zum Frühling und Sommer hingezogen, brauche die Wärme, das Licht, die langen Tage und vor allem die fröhliche Stimmung, die diese Jahreszeiten irgendwie mit sich bringen.

 

Aber was macht eigentlich der Frühling mit mir?

Die Natur wacht aus ihrer Kältestarre auf, die ersten Knospen sprießen, viele Tiere beenden ihre Winterruhe, und die Zugvögel kehren zurück.

 

Und auch in mir verspüre ich nach der langen dunklen Winterzeit plötzlich wiederkehrende Energie und ein Heißhunger auf frische Luft, leuchtende Farben, kitzelnde Sonnenstrahlen und längere Tagen.

Befreiter und fröhlicher stehe ich morgens auf und freue mich beschwingt auf den Tag.

 

Serotonin fürs Gemüt

Dazu schenkt mir das Mehr an Licht viel Serotonin, ein Hormon, das für die Achterbahn meiner Gefühle zuständig ist, wenn die Welt plötzlich um mich herum leuchtet und bunt wird.
In dem Zusammenhang las ich gestern Mittag in einem Café diesen witzigen Spruch auf einer Serviette und musste lachen:
Der Frühling ist da, jetzt wird nicht mehr geschlummert, der Frühling ist da, jetzt wird gefummelt’… ​

Und nicht nur die Liebe blüht auf, auch die Lust auf gesellige Zeit mit Familie und Freunden in der Natur, wie hier mit meiner lieben Freundin Heike beim Wandern auf der Bichlalm, oder beim Golfen und Fahrradfahren.

 

Düfte für die Sinne

Wenn Schneeglöckchen, Krokusse und Hyazinthen ihre Köpfchen aus der Erde recken und ihren bezaubernden Duft verbreiten, nehme ich unbewusst diese wundervollen Reize wahr und reagiere wie verzaubert darauf.

Die Natur wird zur Bühne und ich selbst bekomme Lust, in diesem wunderbaren Schauspiel die Hauptrolle zu spielen.
Stundenlang könnte ich mich zu dieser Zeit in schönen Blumenläden aufhalten, wie bei Giardino Verde, direkt neben Käfer, wo ich auch diese floralen Frühlingsboten gekauft habe.

 

Körper braucht Pflege

Nicht nur meine Sinne, auch mein Körper erwacht aus dem Winterschlaf und signalisiert mir sein Bedürfnis an Zuneigung und Pflege, um Haut, Haare und Figur nach der Kälte wieder auf Vordermann/-frau zu bringen.

Ich sprühe in diesen Tagen geradezu vor Lust nach Frischekicks für meine Haut, Fitness in der freien Natur für meinen Body, bunten hellen Outfits für mein Styling und viel Lachen und Spaß für mein Gemüt.

Dazu kommen mir viele neuen Ideen, beruflich wie privat, denn die Schmetterlinge im Bauch und in der Luft lassen mich kreativ und unternehmungslustig werden und in vielem auch irgendwie mutiger für Veränderungen.

 

Auch ernährungstechnisch habe ich genug vom schweren Winteressen und vielen Schlecht-Wetter-Frustdesserts, und sehne mich stattdessen nach gesundem Fisch, buntem Gemüse und frischem Obst.

 

Dazu endlich wieder ohne Schnee und Handschuhe München mit meinem Lieblingsvehikel, dem Fahrrad, erobern und die längeren Abende genießen.

 

Geballte Energie

Also bei mir ist nichts von Frühjahrsmüdigkeit zu spüren, stattdessen geballte Energie, um den Frühling schon an diesem Wochenende aus den Angeln zu heben.

Sogar provokativ ohne Strümpfe bin ich gestern losgezogen, als ich meine Freundin Caro in ihrer Boutique in Schwabing besuchte, und ich empfand ein befreiend frühlingshaftes Fußgefühl.

 

Tulpig bunt

Ab diesem Wochenende stehen immer frische bunte Tulpen, übrigens meine Lieblingsblumen, auf meinem Esstisch, mein persönliches Startsignal für den Frühling.

 

Ich musste grinsen, als mir beim Käfer, passend zu meinen Frühlingsgefühlen, bunte asiatische Nudeltaschen angeboten wurden, genauso fiel dort im Shop mein Augenmerk magnetisch auf die bunte sommerliche Salatschüssel.

 

München, ein Traum im Frühling

München ist eine wundervolle Stadt, in der ich mein Frühlingserwachen gestern mit dem Fahrrad besonders genießen konnte.

Erst begegnete ich am Straßenrand dieser obercoolen Vespa im ‚Italian Style‘, dann bewunderte ich die Eisbach-Surfer im Englischen Garten und fotografierte so manche schöne Architektur vor blauem Himmel.

 

Am Nachmittag legte ich mich zum Sonnenbaden und für den ersten Teint auf meine Liege in den Garten und träumte von Sonne, Sommerkleidern und Meer.

 

Tanz in den Frühling

Ja und was wäre ein Frühlingserwachen ohne das melodische Hin- und Her Bewegen meiner Hüften zur Musik und so tanzten meine Freundin Lilly und ich uns gestern Abend hinein in den Frühling, bei italienischen Klängen in der wunderbaren Enoteca ‚L‘ Antipasto Nuovo‘, zusammen mit den Inhabern Attilio & Fabrizio.

 

 

Ob bei einem Glas Wein am Mittag im Lieblingsbistro, Schumanns Tagesbar, auf einer Cabrio Fahrt ins Grüne oder beim Verschnaufen nach einer Wanderung,

 

meine Frühlingsgefühle sind jedenfalls schon da und niemand, auch der vielleicht nochmals wiederkehrende Winter, kann sie mir wieder wegnehmen.

 

Ich habe Schmetterlinge im Bauch, und sie fühlen sich bei mir pudelwohl.

 

                                                                           Frühling…

 

 

Eure Bibi

p.s. Frühling ist… wenn die Seele wieder bunt denkt.

 

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