Maastricht und Chateau Wittem… ein Wochenende wie bei Rosamunde Pilcher

12 Kommentare zu Maastricht und Chateau Wittem… ein Wochenende wie bei Rosamunde Pilcher

Das Wetter sollte wunderbar werden und so entschieden wir uns spontan zu einem Wochenendtrip nach Maastricht, ein süßes Städtchen, nur eine Fahrstunde von Köln entfernt.

Auch der Gedanke, endlich mal wieder ohne Maske shoppen zu können, gefiel uns sehr.

Bezaubernde City

Am letzten Samstag starteten wir dann sehr früh, sodass dem ausgiebigen Bummeln im Zentrum von Maastricht nichts entgegen stand.

Das Stadtbild ist geprägt von engen Gassen und kleinen romantischen Häuschen, die viele Jahre auf dem Buckel haben und typisch Holländisches Flair besitzen.

Die Maas trennt die alte von der moderneren Stadt, beides sind wir durchlaufen, doch unser Herz hing sicher am charmanten alten Teil von Maastricht.

Holland fest in Radlers Fuß

Seit diesem Wochenende weiß ich einmal mehr, Holland ist definitiv das Land der Zweiräder und da auch ich eine passionierte Radlerin bin, fühlte ich mich pudelwohl zwischen all den kessen Frischluftfanatikern.

Um diesen Schnappschuss kam ich in diesem Zusammenhang natürlich nicht herum…

Nonkonformismus statt Mainstream

Kleine individuelle Einzelhandelsgeschäfte reihen sich hier aneinander und nicht bekannte Labels und Mainstream, sondern Nonkonformismus bestimmt die Inhalte.

Genau das liebe ich sehr und kommt meinem Verständnis für Individualität und meiner Kölner Mentalität sehr entgegen….

Duftende Gassen

Wir genossen den Duft von heißen Waffeln genauso wie den lässig groben Holländischen Interieur Lifestyle oder die ausgefallenen Fashion Vorgaben.

Schlemmen in Maastricht

Alle Plätze und Gassen in Maastricht sind im Sommer voll mit verschiedensten Straßencafés, da fiel uns die Auswahl für den Lunch schwer.

Wir wählten das süße kleine Restaurant Morgana, versteckt im zauberhaften Innenhof und Spezialität des Hauses waren die warmen und kalten Tartines.

Brot und Kuchen aus der alten Mühle

Ein kulinarisches Highlight in Maastricht sind sicher die Linzen Cakevlaai aus der alten Mühle, allein schon an den Schaufenstern drückten wir uns die Nase platt.

Restaurants in Maastricht

…davon gibt es jede Menge gute, wir wählten das Rozemarijn.
Hier in der Havenstraat ließ uns Küchenchef Jeroen gerne seine einzigartigen und eigenwilligen Kochkünste, immer mit einem Hauch von Meer/mehr, genießen.

Kunst und Kultur in Maastricht

Aber auch Kunst und Kultur kam natürlich nicht zu kurz, ob das Museum Aan het Vrijthof, die legendäre Bibliothek in alten Dominikaner Kirchengemäuern oder einfach aktuelle Straßenkunst.

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Residieren wie bei Rosamunde Pilcher

Als Hotel wählten wir, romantisch wie ich veranlagt bin, das Chateau Wittem, wenige Fahrminuten von Maastricht entfernt, mitten auf dem Land.

Nach dem Motto ‚entschleunigen, ankommen, erwachen‘ fühlten wir uns schon beim Reinfahren in das sich langsam öffnende Tor des Schlosses wie Protagonisten eines wundervoll kitschigen Rosamunde Pilcher Films.

Und genau dieses romantische Gefühl verließ uns keine Minute unseres Aufenthaltes.

Alles neu macht das Schloss

Auf dem Weg zu unserem Schlafgemach erzählte uns die sympathische Direktorin, Victoria Wilden, dass das Hotel gerade den Besitzer gewechselt hat und in diesem Zuge komplett renoviert wurde, was unverkennbar ist.

Träumen unterm Dach

Unser Zimmer (eins von 12 an der Zahl) hieß Albertina und war ebenfalls sehr cosy und stylish direkt unterm Dach, sogar im Bad und in der Dusche verliefen rustikal nostalgische Balken.

Die hohen offenen Giebel und die geschmackvolle Landhauseinrichtung verliehen uns sofort ein heimisch wohliges Gefühl. 

Blick in den Schlossgarten

Vom Fenster aus genossen wir einen zauberhaften Blick in den weitläufigen und ruhig gelegenen Schlossgarten, der englisch liebevoll und blumig angelegt war.

‚Harry fahr den Wagen vor‘

Als hätten wir sie bestellt, um uns noch einmal mehr in alte Zeiten zu versetzen, waren wir am Wochenende umringt von wundervollsten und edelsten Oldtimern.

Wir wussten gar nicht, wohin wir unsere verzückten Blicke zuerst richten sollten.

It’s dinner time

Ich freute mich schon auf den Abend und dank des Wetters konnten wir den Begrüßungs-Champagner und die einleitend kulinarischen Grüße aus der Küche im Schlossgarten einnehmen.

Weinkeller des Hauses

Vorher durften wir aber noch den hauseigenene Weinkeller besuchen und uns die edlen Tröpfchen für den Abend aussuchen.
Bei der besonderen Auswahl fiel es uns wirklich schwer.

Es ist angerichtet im Restaurant Julemont…

Das Restaurant Julemont ist nach dem Ritter Winand van Julémont benannt, der um 1200 mit seiner Familie ins Château zog. Mit seinem Gefolge hat er mit Sicherheit viele Abende verbracht, an denen sie den königlich gedeckten Tisch und die ausladenden Mahlzeiten genossen, die im Kasteel serviert wurden.

Aber auch wir genossen das stilvoll schöne Ambiente dort.

Familiär diskrete Gastlichkeit

An diesem Abend fiel uns, wie schon am Tag zuvor, der wunderbar familiäre und doch diskrete und geschulte Umgang des Mitarbeiter Teams mit uns Gästen auf.

Großer Gaumenschmaus

Was uns dann in vielen Gängen serviert wurde, war hohe Küchenkunst.
Nicht nur das Auge kam voll auf seine Kosten, auch der Gaumen schlug Purzelbäume bei jedem Gang, den uns der junge und ambitionierte Küchenchef, Sven Nijenhuis, kredenzte.

Dazu die passenden feinen Weine sorgten für einen rundum gelungenen Abend.

Ausklang des Abends in der Witham Bar

Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, noch kurz zum Ausklang in die stylische Witham Bar reinzuschauen, bis wir dann die endgültige und redlich verdiente Bettschwere erreichten.

Privat Dining im Chateau

Übrigens im Seitenflügel der Bar befindet sich noch ein besonderer Kamin Raum, in dem wir auch das ‚Privat Dining‘ hätten genießen können…. vielleicht beim nächsten Mal, wer weiß…

Time to say goodbye

Wir genossen die Tage im Chateau bei schönstem Wetter, spazierten vor Abfahrt nochmals durch den Schlossgarten und tranken einen letzten Kaffee.

Das Tor geht auf….

Und wieder öffnete sich das große Tor, diesmal jedoch fuhren wir raus.

Aber wir versäumten nicht, uns nochmals umzudrehen, denn wir kommen sicher wieder, bald sogar…

Im Rückspiegel erblickte ich nochmals einen wunderschönen Oldtimer und winkte dem älteren Ehepaar mit Hut darin glücklich zu, wie im Film…

Ein Koffer voller Erinnerungen

Mit leichten Koffern reisten wir an, voll beladen reisen wir wieder ab.

Im Gepäck führen wir wundervolle neue Erinnerungen mit uns, die wir nie vergessen werden.

Wir fühlten uns für ein Wochenende zurückversetzt in eine andere Welt, in eine wundervoll heile Welt, in die wir bald zurückkehren möchten.

 

 

Maastricht und Chateau Wittem… ein Wochenende wie bei Rosamunde Pilcher

 

Eure Bibi

p.s. Glücksmomente sind immer da, sie zu finden und zu genießen die wertvollste Kunst.

 

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12 Kommentare

  1. Ein ganz wunderbarer Beitrag, der mit seinen ausdrucksstarken Fotos Reiselust entfacht! Ganz abgesehen von Deinen wie immer passenden und geschmackvollen Styles! Eine kleine Auszeit am Frühstückstisch – wie wunderbar??

  2. Super!! Das ist eine tolle Anregung. Ich wollte schon solange mal mit meiner Freundin aus Düsseldorf nach Maastricht. Jetzt hast du es geschafft, mich neugierig zu machen. Werde gleich mal für den Herbst oder zur Adventszeit ( da soll es auch ganz toll sei), ein Termin in dem Rosamunde Pilcher Hotel buchen.
    Danke Dir nochmals für die schöne Anregung und ein schönes Wochenende

  3. Liebe Bibi,
    ich lese ein „glückliches“ WIR! Wunderschönes Ambiente zum Träumen schön und natürlich auch zum Genießen.
    Alles Liebe aus der Steiermark!
    Gabi

    1. Danke bibi,

      Für deine wunderschönen immer wieder positiven Beiträge in deinen blog. Freu mich jedesmal Neues zu lesen. Vor allem Beiträge für 5o plus sind immer eine wohltat für mich. Deine modischen Beiträge einfach super und zeigt das man auch mit 50 plus modern und selbstbewusst durchs Leben schreiten kann und jeglichen Klischee trotzen kann. Jedesmal wenn es mir nicht gut geht lese ich deine Einträge und schwups die Sonne scheint. Danke dafür
      Lg
      Marion

  4. Liebe Bibi,

    ein toller Beitrag und passt zu mir. In 14 Tagen werde ich mit meiner Tochter nach Amsterdam fahren. Ich werde an Dich denken. Die Mode in Holland wäre der in Deutschland 1 Jahr voraus. Ist dem wirklich so?

    Ich kann nicht`s falsch machen, denn ich richte mich nach meinem Vorbild aus Köln. Tja liebe Bibi, Du bist wirklich wunderbar und ich freue mich immer so wahnsinnig auf Deine Beiträge mit den so tollen Foto`s.

    Liebe Grüße
    Constanze

  5. Wow, ich wusste gar nicht, dass Maastricht so schön ist, hatte ich nie auf dem Schirm. Das Chateau ist der Hammer, in der Tat, wie aus einer anderen Zeit, die man gerne wieder haben oder eine Zeitreise dahin machen möchte. Danke Dir liebe Bibi, für die wunderbaren Tipps und Ideen, die Du immer parat hast. Maastricht und das Chateau kommen nun definitiv auch auf meine Liste.
    Viele liebe Grüsse und ich freue mich schon auf Deinen nächsten Blog, Rike

  6. liebe Bibi
    ja es ist wunderschön dort!
    war auch einmal bei einer Oldtimer Ausfahrt dort.
    Bei Oldtimer Ausfahrten lernt man tolle Menschen, Gegenden und auch schöne Hotels kennen.
    Eines davon ist auch das Schloßhotel Münchhausen im Bergischen Land.
    liebe Grüße
    Ingrid

  7. Liebe Bibi,
    wunderschöne Fotos hast du gemacht!
    Ich habe selten so schöne stimmige Fotos gesehen. Du hat’s den richtigen Blick für Momentaufnahmen, mein Kompliment.
    Ich lese Deinen Blog immer wieder gerne und nutze Deine Styles als Inspiration für mich, auch wenn ich nicht Deine tolle Figur habe und mir die Outfits nicht leisten kann. Aber ist immer wieder schön anzusehen.
    Liebe Grüße und bleib gesund!
    Herzlichst Doris

  8. Danke bibi,

    Für deine wunderschönen immer wieder positiven Beiträge in deinen blog. Freu mich jedesmal Neues zu lesen. Vor allem Beiträge für 5o plus sind immer eine wohltat für mich. Deine modischen Beiträge einfach super und zeigt das man auch mit 50 plus modern und selbstbewusst durchs Leben schreiten kann und jeglichen Klischee trotzen kann. Jedesmal wenn es mir nicht gut geht lese ich deine Einträge und schwups die Sonne scheint. Danke dafür
    Lg
    Marion

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