My home is my castle!

My home is my castle!

Immer wieder habt Ihr mich gebeten, doch mal etwas mehr über meine Leidenschaft, das Interieur, auf meinem Blog zu berichten.
Wie bereits angekündigt, möchte ich dem nun gerne nachkommen und beginne mit einem kleinen Einblick in meine ganz persönliche Interieur-Welt.

Zu Hause ist da, wo die Seele gerne wohnt und mir beim ersten Eintreten das Herz aufgeht.
In 25 Jahren spannender Arbeit im Bereich Innenarchitektur und Home-Staging war dies immer mein besonderer Ansporn:
Eine Wohlfühlatmosphäre zu kreieren für Kunden oder Freunde, in deren ureigenem Stil und unter Berücksichtigung aller Wünschen an ihr zukünftiges Ambiente.
Aber genauso auch privat mir und meiner Familie einen ganz besonderen Zufluchtsort zu schenken, der uns berührt und ankommen lässt.

 

 

Umziehen ist immer eine Herausforderung

Ich bin in meinem Leben sehr oft umgezogen, nicht nur innerhalb einer Stadt, sondern auch des Öfteren über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus.

Ob mit weinenden oder lachenden Augen war es immer eine spannende und neue Herausforderung, von der Wohnungssuche, über die Planung, bis hin zur finalen Umsetzung.
Die freudige Anspannung, ob am Ende auch der mir so wichtige Aspekt des Ankommens und Wohlfühlens eintritt, meine vorhandenen und neuen Möbel schön zur Geltung kommen, die Nachbarn nett sind und einfach rundum das Flair für mich und meine Familie stimmt.

Es verschlug mich privat in die unterschiedlichsten Umgebungen und Räumlichkeiten, mal urig in die Berge, idyllisch an den See oder urban in Städte wie Zürich, Frankfurt, Köln und München.
So eigenständig auch alle waren, am Ende hatten sie immer die Gemeinsamkeiten: Authentizität, Stimmigkeit und das besondere Flair.

 

Der Blick fürs Ganze

Mein mir in die Wiege gelegter Sinn für Ästhetik und Blick fürs Ganze hilft mir, in meine Projekte Ruhe und Stimmigkeit hineinzubringen.
Ich sehe einen Raum, möbliert oder leer, und erlange recht schnell meine eigene Gestaltungs-Vision.

Dabei sind mir Aspekte wie Licht, Funktionalität, Großzügigkeit der Flächen, Ruhe fürs Auge, vorhandene Architektur und verwendetet Materialien genauso wichtig wie der Charakter des jeweiligen Standortes.

Erst wenn ich eine konkrete Idee der Gestaltung habe, entscheide ich mich für den Kauf oder die Anmietung eines Objektes.
Aus diesem Grunde werde ich extern nicht selten schon bei der Suche eines neuen Heimes um Mithilfe gebeten.

Stil hat nichts mit Einrichtungsstil zu tun

Guter Stil ist nicht gebunden an einen gerade aktuellen Einrichtungsstil, auch nicht an die Wertigkeit der Räumlichkeiten oder an bestimmte Label.
Es ist die gelungene Symbiose aus vorhandenem Ambiente, Möblierung, Liebe zum Detail, Licht und Farben.

Als ich 1988 meine ersten Objekte gestaltete, galt allgemein in der Innenarchitektur die Devise: möglichst alles aus einem Guss.

Gott sei Dank sind wir längst offener und experimentierfreudiger geworden.
Gerade die gekonnten Stilbrüche machen ein Ambiente erst besonders und ich liebe sie sehr.

Eine gelungene Kombination aus Altem und Neuem aber auch mal rustikalem und modernem zaubert eine sehr persönliche und authentische Note.
Vorsicht ist dabei allerdings geboten, nicht alle Stile passen bedingungslos zusammen und Stilmix immer nur dosiert und gekonnt anwenden!
Dazu noch ein kleiner Tipp von mir: Bei Stilmix die dazu gehörigen Farben ruhig und einheitlich wählen, sonst wird es wild.

Ich bin in strengem Bauhaus aufgewachsen, trotzdem bevorzuge ich bei mir zu Hause meinen lässig modernen Landhausstil mit italienischem Flair.

Beispielsweise dieser alte Klostertisch begleitet mich schon seit Jahrzehnten, doch stets kombiniere ich ihn anders, in Köln mit italienischen Hussensesseln, in Frankfurt mit großen K0rbsesseln und momentan der bewusste Stilbruch mit Designerstühlen von B&B Italia.

 

 

Zeig mir, wie Du wohnst..

'Zeig mir wie Du wohnst, ich sage Dir, wie Du bist.
Welch ein weiser Spruch, der sich in meiner intensiven Interieur-Vergangenheit so oft bewahrheitet hat. 

Ob Liebe zum Sammeln, eher der Status-Typ oder der Individualist, der Höhlenmensch, Sparfuchs, Abenteuerer oder Spießer, Angeber, Designfreak oder Lover des italienischen Dolce Vita, spätestens in den eigenen vier Wänden kommt die Persönlichkeit der Bewohner ans Tageslicht.

Und ist es nicht wunderbar, dass es so ist?
Oder verspürt Ihr eher des Öfteren mal die Lust, genau aus dieser immer gleichen Komfortzone herauszutreten?

Eigentlich ein spannender Vorsatz, wenn dabei der Blick aufs Ganze und nicht auf einzelne Teile gelegt wird.
Denn sonst könnte eine bisher in die Jahre gekommene aber stimmige Einrichtung schnell kippen und in einen vielleicht zu wilden Mix ausarten.

Auch wenn der neue Tisch des Nachbarn bei ihm toll aussieht, birgt das bedenkenlose Nachkaufen viele Risiken.
Hier hilft oft das geschulte Auge eines Profis oder talentierten Hobby-Einrichters mehr als die vielen liebgemeinten aber oft verwirrenden Ratschläge von Freunden oder die suchenden Blicke nach links und rechts.

Und nichts ist teurer und frustrierender als Fehlkäufe, die aufgrund der schwierigen Entsorgungslage und nicht unerheblichen Anschaffungskosten unsere vier Wände und unser Wohlbefinden für lange Zeit irritieren könnten.
Also gerade in der Einrichtung lieber vorab einen mutigen und entscheidungsfreudigen Blick fürs Ganze wagen und ein zusammenhängendes Konzept machen.
Dieses Vorgehen spart Geld und Nerven.

Oft klagten mir die frisch gebackenen Single-Männer ihr Leid, die oft Opfer des 'Patchwork-Styles' sind, zusammengewürfelt aus schnellem Ikea, den Überresten aus dem einst gemeinsamen Haus und Keller-Leihgaben von großzügigen Freunden.(Sorry aber Übertreibung macht anschaulich ;-))
Doch ist nicht gerade in dieser Situation eher wohlfühlen und neu ankommen angesagt? Liebe Single-Männer, ich finde, Ihr habt besseres verdient!

 

Farben beeinflussen unsere Psyche

Farben sind im Interieur fundamental, vor allem für unser Gemüt.
Falsche Töne an den Wänden, am Boden oder bei den Möbeln machen Räume klein und düster, bringen Raumproportionen zum Kippen oder provozieren sogar eine unterbewusst aggressive bis depressive Stimmung der Bewohner.

Vor allem dunkle oder grelle Farben sind mit Bedacht zu wählen, denn auch der Aspekt des schnell Sattsehens ist nicht von der Hand zu weisen.
Ebenso nur eine von vier Wänden in einem geschlossenen Bereich farbig zu streichen, wirkt sich meist sehr ungünstig auf Stimmigkeit und Großzügigkeit des Raumes aus.

Als Liebhaberin der modernen Kunst bevorzuge ich weiße Wände, genauso achte ich persönlich auf behutsames Einsetzen von Farben.
Die Grundtöne Weiß und Sand bilden seit je her das Fundament meiner privaten Einrichtungen, zu denen sich wenige und aufeinander abgestimmte Natur-Farben gesellen wie ein senfiges Gelb, Taupe oder Graubraun..

Kleinen separaten Schlafräumen, die auf den ersten Blick eher unattraktiver wirken, verleihe ich hingegen gerne auch mal einen kräftigeren Anstrich.
So bekommen bei mir B-Bereiche einen aufwertenden Boutiquehotel-Charakter, den ich sehr mag.

Hier unten mal zwei Gästezimmer aus Kitzbühel in dezent farbigen Wandanstrichen.
Weiter unten habe ich einem großen Schlafzimmer von fast 50qm bewusst mit einem intensiven Taupe eine atmosphärische Note verliehen.

Ich schwöre übrigens bei meinen Griffen in den Farbtopf auf den Hersteller Farrow&Balls aus England, für mich hat er die schönsten Anstriche überhaupt.

 

 

 

 

 

Lieblingsmaterialien bei mir zu Hause

Bei Heimtextilien vergreife ich mich meist an reinen Leinenstoffen in Naturfarben:
Polstermöbel und Bettenbezüge in uni, Stores und einzelne Wurfkissen gerne dazu in gemustert.
Hierzu bietet beispielsweise Leitner Leinen aus Österreich eine tolle Auswahl.

Die Böden dürfen gerne massives oder sogar altes Parkett bei mir sein, am liebsten lange Dielen in Eiche. 
Auch Steinböden werden immer mal wieder in Betracht gezogen, nur großflächig und matt müssen sie sein.
Hier in Kitzbühel bildet der alte Naturstein-Boden einen bewusst hellen Kontrast zum Altholz und eine monochrome Verbindung zu den verwendeten Naturstoffen.
So wirkt der an sich kleine Wohn-Essraum großzügig und ruhig.

Ich liebe massives Holz, vor allem Eiche und Altholz, und es darf gerne auch gröber sein.
Für meine Esstische beispielsweise könnte ich mir kein schöneres Material vorstellen.
Rustikale oder auch mal antike Holzmöbel bilden überhaupt einen wunderbaren Kontrast zum modernen und hellen Interieur.

Schwarzes Schmiedeeisen kommt bei mir gerne in Vorhangstangen, Kaminutensilien, Outdoor-Möbeln oder als Tischgestelle zum Einsatz.
Oben konntet Ihr sehen, habe ich damit sogar ein großes Bad eingerichtet.

Hier auf diesen Fotos wählte ich mal das Untergestell meines Couchtisches in Eisen und legte darauf eine alte Klostertüre.
Genauso in Eisen die Schiebetüranlage mit den beiden alten Schlosstüren, hinter denen sich der Fernseher und die Stereoanlage befindet.

Gerne auch mal einheitlich modern

Genauso mag ich das moderne Design, meist aus Italien. 

In München laden die bodenfreien Sofas, mein in die Jahre gekommener Eames Chair und der einladende XXL Couchtisch zur geselligen Runde ein.
In diesem Wohnbereich ist es eher die Kunst, die den für mich wichtigen Kontrast setzt.

Von Kunststudenten habe ich diese zweiteilige Foto-Acryl-Kunst in Auftrag gegeben und bin ganz begeistert vom Ergebnis.

Auf den für mich mutigen Gelbton als Zusatz zum Weiß kam ich übrigens bei der Münchner Wohnung aufgrund der Parkettfarbe.
Erst gefiel sie mir nicht so gut, durch das Gelb in der Einrichtung schlug ich jedoch eine farbliche Verbindung und so bekam das Parkett am Ende auch seine Daseinsberechtigung in meinem Herzen.

 

 

 

 Teppiche und Bilder bestimmen die Größe eines Raumes

Außer den dunklen Wandanstrichen und Möbelstücken können auch Teppiche die Räume stark verkleinern.

Hier entscheide ich mich gerne für sehr große Teppiche und stelle die Möbel großzügig darauf.
Zu meinen leinigen Naturstoffen sind alte Kelims, oft finde ich sie in Holland, meine erste Wahl.

In Schlafräumen unter dem Bett mag ich auch Hochflorteppiche sehr gerne, die eine kuschelig stylische Einheit mit dem Bett bilden.

Kuhfelle dagegen verfügen über keine begrenzenden Ecken und bilden einen wundervollen Problemlöser und Teppichersatz.
Mit rund 4.5qm und in hellen ruhigen Tönen passen sie auch perfekt in ein edleres Ambiente. Ich mag sie sehr.

 

 

Interieur-Liebe geht durch den Magen

Küche und Essbereich gehören bei mir zum Herzen meines Hauses.

Hier finden Gaumenfreuden statt, die uns den Alltagsstress vergessen lassen.
Essen macht am meisten Spaß in geselliger Runde, so lege ich Wert auf einen sehr großen Esstisch.
Ich finde es wunderbar, daran auch nur als Paar zu essen und üppige Tischdekorationen nur etwas beiseiteschieben zu müssen.

Gemeinsam zu kochen macht nicht nur Spaß, es lenkt auch von meinen nicht voll ausgereiften Kochkünsten ab.
Dafür benötige ich eine Küche mit genügend Platz und Funktionalität, ganz gleich, ob in abgeschlossener Räumlichkeit oder offen zum Wohn-/Essbereich.

Meine Küchen sind weiß, wie ein Großteil meines Ambientes, dazu kombiniere ich nicht selten den französischen Lacanche Herd und meine Lieblings-Kupfertöpfe von De Buyer.

Unten mal ein Vorher-, Nachherfoto der kleinen Küche in Kitzbühel.
Der angrenzende Kamin wurde ebenfalls komplett umgestaltet und mit dem stylischen und robusten Terrastone Anstrich versehen, wie auch die Rückwand der Küche.

 

 

 

 

Terrassen und Balkone sind erweiterte Wohnräume

Ich bin eine Sonnenanbeterin und eine geräumige Terrasse in Süd/West Ausrichtung bietet mir die Möglichkeit, diese auch ausreichend zu genießen.

Dazu bergen Balkone oder Terrassen die Chance, optisch den Wohnraum zu vergrößern.
So wähle ich bei Neu- und Umbauten den Bodenbelag der Terrasse farblich angepasst an die angrenzenden Innenräume.

Ich bin ein großer Fan von einheitlichen Bodenbelägen im ganzen Haus, lege diese meist sogar in Küche und manchmal sogar Bädern weiter.
Dies zaubert diese wohltuende Großzügigkeit und Ruhe ins Ambiente.

Bei der 120qm großen und ursprünglich sehr betonanmutenden Dachterrasse in Köln musste ich besonderen Einfallsreichtum beweisen.

Das viele Grau in Grau wirkte nüchtern und die weiten Flächen wenig atmosphärisch.
Mit einer Außensauna, viel Grünpflanzen und einer liebevollen Möblierung wurde dieser Bereich am Ende unser 2. Wohnzimmer und geselliger Hot-Spot für Familie und Freunde, Sommer wie Winter.

Die Liebe liegt im Detail

Am Ende sind es die Dekorationen, die dem Interieur noch die letzte liebevolle Note geben.

Auch hier gilt bei mir wieder: weniger ist mehr, aber dafür die richtigen Accessoires.
Mir macht es großen Spaß, durch unterschiedlichste Läden im In- und Ausland zu bummeln, um irgendwann das Besondere für die Konsole oder den Esstisch zu finden.

Das, was gerade angesagt ist oder jeder hat, ist für mich dabei keine Option.
Auch setze ich beim Dekorieren lieber auf wenige Statements, als mich in vielem Kleinen zu verlieren.

 

 

 

 

My home is my castle...

Ganz viel meiner Zufriedenheit schöpfe ich aus einem schönen Zuhause.
Es ist mir so wichtig, dass ich diverse Male auch bereit war, auf meine Kosten in Mietobjekten baulich etwas zu verändern oder Einbauten vorzunehmen.

So unterschiedlich meine liebevollen vier Wände auch immer waren, ein paar Dinge hatten alle gemeinsam.
Sie strahlten ganz viel Licht, Ruhe, Stimmigkeit, Mut zum eigenen Geschmack und ganz viel Gastfreundlichkeit aus.

 

My home is my castle, Eures auch?

 

Eure Bibi

p.s. Gerade in der Einrichtung ist oft weniger mehr, damit die Seele der Bewohner Ruhe und Gelassenheit findet.

 

 

Unbezahlte Werbung und Namensnennung in eigener Sache im Text oben!

 

 

 

 

14 Kommentare

  1. Beautiful description of style enhanced by images of your own choices, Bibi. Your various homes are paired-down elegance, I think. I have to confess I’m a lover of country
    style – I especially love wood to soften a hard palette. Thank you for this.

  2. Liebe Bigi, interessant mal einen Einblick in deine Arbeit zu bekommen dein Händchen für Farben und Stil zieht sich auch hier durch und macht dein Zuhause zu einem stimmigen Heim

  3. Liebe Bibi,
    Wie gerne hätte ich nur ein bisschen Deiner Gabe, was das Interieur angeht. Leider tue ich mich mit der Einrichtung oft sehr schwer. So dauert mein Projekt Küche schon eine ganze Weile, da sind mir Deine tollen Tips sehr willkommen.

    Liebe Grüße
    Jasmina

  4. Ihre “kreative” Pause hat sich, in jeder Beziehung, gelohnt.
    Die vielseitigen Inneneinrichtungsideen, die dazugehörigen Überlegungen, ich bin begeistert.
    Weiter so. Mode macht Spaß und gibt es, auch für die reiferen Jahrgänge, in Vielzahl mittlerweile. Letztendlich sind aber doch irgendwo alle gleich.
    Ihre Vorschläge zum “Wohlfühl WOHNEN” sind eher einzigartig und machen Lust auf MEHR!
    Sonnige Grüße aus der Pfalz
    Malu

  5. Liebe Bibi,
    sehr schöner informativer Blog!
    Gerade zur jetzigen Zeit ist das eigene Zuhause wichtiger denn je!
    Denn wenn man sich wohl fühlt in seiner eigenen Umgebung dann strahlt man das auch aus!
    Menschen die sich Zuhause nicht wohlfühlen die fühlen sich auch im eigenen Körper nicht wohl!
    Liebe Grüße
    Ingrid

  6. Einfach fantastisch 🤩
    Geschmack und Stil pur 👌🏼👏🏼
    Klar, nicht Jede/r hat den entsprechenden Geldbeutel dafür / aber auch mit wenigen Mitteln etwas Schönes zu schaffen… darin liegt ( zumindest für mich ) die Kunst ! 😉
    Auf alle Fälle: helle und gedeckte Farben ( Creme/taupe/hellgrau-schlamm ) kombiniert mit moderner farbiger Kunst ist genau meins 😍

  7. Liebe Bibi,
    ich habe mir schon immer gerne die Räumlichkeiten und Umgebungen angesehen, wenn Du Bilder von Dir auf Instagram gepostet hast. Da konnte man schon erahnen, welch unglaubliches Talent Du auch in Sachen Einrichtung und Dekoration hast. Dein Blog ist sehr inspirierend und sind für so weniger talentierte Menschen wie mich, eine große Bereicherung.
    Freue mich schon auf Deinen nächsten Blog.
    Herzliche Grüße

    Sabine

  8. Hallo Bibi,
    mein Gott das war ein interessanter Blog. Ich liebe Einrichtungen, habe auch einen sehr rustikales Esstisch. Würde ihn jedoch nicht mehr wählen. Das Aussehen ist zwar toll, aber die Nutzung nicht bequem. Feine Bluse oder Pullover hat im Nu einen Faden gezogen. Im Moment tendiere ich zu hellen, frischen Farben.
    Ich freue mich auf Deinen nächsten Blog, möchte aber nicht drängeln😉
    Herzliche Grüße
    Nadine

  9. Liebe Bibi,
    ich habe Deine wunderschöne Einrichtung in Köln erleben dürfen. Ich weiß noch, wie ich absolut geflasht vor deiner Couch mit der übergoßen Lampe stand, mein Mund nicht mehr zuging, weil Dein Bett so unglaublich chic in Deinem Schlafzimmer platziert wurde und Deine Kunst so eine warme Atmosphäre versprühte. Du zauberst spontan ein Granola und man könnte stundenlang sitzen und quatschen, weil man sich an dem stilvoll und dabei lässig gedeckten Tisch einfach wohlfühlen. So und als sei das nicht genug, sitzt Du auch noch perfekt gestylt vor einem. Was soll ich sagen! Stil hat man oder hat man nicht. Bei Dir ist er In Perfektion vorhanden. Vielen Dank für die schönen Stunden in toller Atmosphäre!

  10. Liebe Bibi,

    Inspiriert von Deinem Blog habe ich mich in Corona Zeiten dazu entschlossen einen online Kurs in Interior Design zu belegen , was mit sehr vielen AHA Erlebnissen verbunden war , und ich habe verstanden wieviel Arbeit dahinter steckt und warum so manches Teil im Showroom klasse aussieht und im eigenen Wohnzimmer total fehl am Platz.
    Ich muss gestehen dass ich bei meinem ersten Grundriss fast geheult habe vor Verzweiflung und jetzt Stunden am Computer verbringe mit dem Roomstyler.
    Mein Umzug ist in 3 Wochen , es wird eine arbeitsintensive Zeit werden !

    Viele Grüße aus Frankfurt
    Ingrid

  11. “… und mir beim ersten Eintreten das Herz aufgeht.”

    Genau das ist es, was mir wichtig ist, wenn ich heim komme, jedesmal freue ich mich und gestalte oft neu. Was mir nicht mehr gefällt, kommt gnadenlos raus. Unwohlsein daheim, das geht gar nicht.

    So geht es mir auch mit den Einrichtungen anderer Menschen, bei denen ich zu Besuch bin. Fühle ich mich nicht wohl da dorten, so fühle ich mich mit diesen Menschen auch nicht wohl, es war stets so und ist noch immer so – alles hängt mit allem zusammen.

    So habe ich in meinem Leben, als überzeugter Alleinstehender, wenn ich eine Frau neu kennenlernte, zunächst darauf bestanden, sie in ihrer Wohnung besuchen zu dürfen. Durfte ich nicht, dann war es das, wenn doch und paßte die Einrichtung nicht, war es das ebenso. Das Innere eines Menschen zeigt sich meist im Äußeren dieses Menschen. Tja, einmal Ästhet, immer Ästhet und zwar einer der noch alle fünf Sinne sein eigen nennt, beispielsweise die Augen zum Sehen, Ohren zum Hören, Finger zum Fühlen, Geschmacksnerven zum Schmecken und so weiter. Das gilt gleichwohl für Kleidung.

    Treten Menschen mir gegenüber nachlässig gekleidet auf; wagen es diese insoweit sogar mich in ein klassisches Konzert in die Oper zu begleiten – dann war es das; da ist es nicht mehr zwingend, mir deren Wohnung oder Haus anzuschauen. Ausnahmen bestätigen hin und wieder die Regel.

    Und nein, aus meiner Sicht hat all das nichts mit viel Geld zu tun, es ist einzig sich kümmern, sich kümmern um sich selbst, und sein Umfeld. Mit wenig Geld kann man Räumlichkeiten wunderbar gestalten. Auch mit IKEA, diese lustigen Kaufhäuser mittlerweile die gleichen Möbel anbieten, wie exklusivere Möbelhäuser. Wie gesagt, man muß sich kümmern, sonst wird das nichts, auch mit viel Geld nicht.

    Kümmern heißt für mich Augen auf. Wache Sinne, schauen was die Welt so bietet. Farben und Formen kann man lernen, Zusammenstellungen auch und das weniger in der Regel mehr ist, auch das lernt man, nämlich insoweit aufgrund zunehmenden Wohlbefindens, welches sich in sich selbst breit macht, wenn es paßt, nämlich in solcherlei selbst gestalteten Destinationen. Oh, jetzt habe ich mich aber verplauscht…

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