Life Balance ist meine echte Herausforderung!

bibi-horst By Posted on 12 Min. Lesezeit

Vor ein paar Tagen erreichte mich diese Mail von Irene, einer lieben Leserin meines Blogs:

 

Mich freuten diese Zeilen zwar sehr, doch machten sie mich auch nachdenklich, denn nichts fällt gerade mir schwerer, als genau diese Balance tagtäglich zu finden und auch dauerhaft zufriedenstellend beizubehalten,
egal was das Leben alles so an Gutem wie Schlechtem für mich im Petto hat, wie stark ich beruflich und privat eingespannt bin und wieviel auf meiner täglichen To Do Liste steht.

Doch irgendwie angefixt entschied ich mich, Irene nicht per Mail zu antworten, sondern daraus einen Blogpost zu machen, denn es ist ein wundervolles Thema, was Euch vielleicht auch interessieren könnte. (danke an www.voicecommunications.co.uk für das Foto)

Work Life Balance

Irene hat recht, meinen Alltag kann man als sehr ausgefüllt bezeichnen, doch dass er nur ausgefüllt und nicht überfüllt ist, verdanke ich zum größten Teil meiner Organisation, die ich mir in Jahrzehnten verantwortungsvoller beruflicher Tätigkeit, aber vor allem auch als bitter nötige Konsequenz nach meinem Burnout, hab aneignen müssen.

Trotzdem fordert mich mein Blogger Alltag wieder ganz neu und anders heraus und stößt mich immer wieder an physische, aber auch mentale, Grenzen.
Denn nichts ist geregelt und strukturiert, und alles hält mich rund um die Uhr auf Trapp, wenn ich selbst nicht immer wieder bewusst das Stoppschild hochhalte.

Als durch und durch kreatives Wesen, neige ich von Hause aus zum Hin und Herspringen zwischen meinen vielen Ideen, strukturelles Denken und Handeln liegt mir fern und festgelegte Ordnungen und Zeiten, musste ich wirklich gezwungenermaßen von der Pike auf lernen.
Doch gerade jetzt empfinde ich diese Strukturen als angenehm und hilfreich, um meinen doch recht bewegten und oft unvorhersehbaren Blogger Alltag zu absolvieren und das Privatleben damit möglichst wenig zu belasten, was mir leider zugegebenermaßen noch nicht so gut gelingt, liebe Familie, bitte seht es mir nach!

Da ich mit ganz viel Leidenschaft dabei bin, komme ich persönlich damit ganz gut zurecht, nur für meine Familie und Freunde war und ist es erstmal verständlicherweise eine Umstellung und für uns alle eine neue Herausforderung, wie so viele Veränderungen im Laufe unseres Lebens.

Aber um wirklich glücklich zu sein und kreativ arbeiten zu können, muss ich genügend Freiräume für ein ausgefülltes Privatleben schaffen.
Genau darum geht es nun im Folgenden, um meine ganz persönlichen Strategien für meine ureigene Life Balance, nach denen mich die liebe Irene in ihrer Mail gefragt hat:

Prioritäten machen meinen feinen Unterschied

Möchte ich viel erledigen und erfolgreich sein in dem, was ich mache, muss ich eliminieren, was mich davon abhält, nervlich belastet oder sogar für dauerhaftes Konfliktpotential sorgt, denn mein Seelenfrieden ist der erste Grundstein für meine gesunde Work Life Balance und optimale Effizienz in dem was ich tue.

Also begebe ich mich immer wieder aufs Neue auf die, oft sehr unangenehme, Recherche nach eventuellen Störenfrieden und suche dann proaktiv und schnellstmöglich nach Lösungen, um den Kopf wieder frei zu bekommen.

Aber Prioritäten setzen geht viel weiter, denn um wirklich all meine To Dos jeden Tag befriedigend abgearbeitet zu bekommen, abends die wichtigen Dinge erledigt und mich nicht mit unwichtigen unnötig aufgehalten zu haben, muss ich die beiden voneinander unterscheiden können.
Dabei hilft mir meine allmorgendliche Liste sehr, auf die ich notiere, was so am Tag ansteht, erst willkürlich untereinander gereiht und dann mit Nummern versehen der Wichtigkeit nach.
Leider geht es hier nicht, wie in meiner Freizeit oder im Urlaub, nach dem Lust- und Leidenschaftsprinzip, sondern eher nach den von außen oder von mir selbst vorgegebenen Must Dos.

Mit ‘Don’t disturb’ im Flow bleiben

Wichtig dabei ist, mich nicht unentwegt stören und unterbrechen zu lassen, denn es hält mich auf und lenkt mich vom Flow ab, vor allem wenn ich konzentriert an meinem Buch oder für meinen Blog schreibe, kreativ arbeite, Foto Shootings habe oder an wichtigen administrativen Tätigkeiten bin.
Bei Telefonaten beispielsweise höre ich kurz den AB ab oder lese die Messages quer, damit ich beruhigt nichts Dramatisches ignoriere, lasse mir mit der Antwort dann aber gegebenenfalls etwas Zeit. (dies macht mir ab und an schlechtes Gewissen, aber da muss ich durch!)

Beim Handy und PC habe ich fast alle möglichen Benachrichtigungssignale deaktiviert, ausgenommen natürlich das Telefon und auch nur zeitweise WhatsApp.

Genauso bitte ich meine Familie um Rücksichtnahme, da ich auch viel zuhause arbeite und dann nicht immer allzeit bereit sein kann… geschenkt bekam ich daraufhin dieses Schild für meine Home office Türe 😉 .

5e gerade sein lassen ist viel lässiger als übertriebener Perfektionismus 

Auch mal den Haushalt nicht 150% zufriedenstellend für alle Beteiligten zu führen oder nicht immer perfekt wie aus dem Ei gepellt gestylt zu sein, schenkt auf der anderen Seite wertvolle Zeit für anderes, ein so wichtiger Punkt, der mich jedoch immer wieder herausfordert, denn ich bin von Hause aus der geborene Perfektionist und treffe dazu noch mittlerweile recht häufig auf Follower, die mich dann halt im ‘Laissez-faire Look’ ertragen müssen.
Auch bei Einladungen mit Freunden kann mal ein schnelles Nüdelchen genauso liebevoll und vielleicht sogar kommunikativer sein, als immer das aufwendige 5 Gänge Menü mit perfekt gedeckter Tafel.

Armer Mann

Mittlerweile hat sich mein Mann auch daran gewöhnt, ab und an abends auch nur mal eine ‚Bütterchen’ zu essen oder ein paar schnelle Weißwürstl vom Käfer und ist genauso zufrieden,
vor allem wenn wir dafür dann am Wochenende gemeinsam in Kitzbühel aufwendig den Kochlöffel schwingen.

Spontan improvisieren statt alles immer aufwendig zu planen, gerade auch bei privaten Dingen, ist nicht nur oft viel lustiger, sondern spart mir auch viel Zeit und Mühe.

Bündeln statt Multi Tasking

Dachte ich früher immer, Multitasking sei effizient, denke ich heute und mit Mitte 50, nach verbranntem Essen und falsch notierten Terminen, etwas anders darüber.
Statt wild x Sachen simultan machen zu wollen, bei dem viel vergessen wird, Qualität, Konzentration und Stimmung leidet, versuche ich lieber Dinge zu kombinieren und zu bündeln:

So sammele ich meine externen Besorgungen und lege sie dann alle auf eine Tour,
genauso verlege ich ein voraussichtlich langes Telefonat oder strategische Überlegungen ins Auto, wunderbar abwechslungsreich und effizient auf einer eintönigen Fahrt nach Kitzbühel beispielsweise.

Alle zusammen statt nur Einzeldates

Alle zusammen ist doch auch mit Freundinnen total lustig, oder?, also müssen es auch hier nicht ausschließlich Einzeldates sein.
Auch mein Mann mag die Einladungen mit mehreren Ehepaaren zum Abendessen mittlerweile sehr gerne, da macht ihm auch das aufwendige Kochen noch mehr Spaß und für gute Stimmung ist immer gesorgt.

Leerzeiten nützen

So wie die lange Autofahrt, fülle ich auch andere Leerzeiten effizient aus, ob beim Friseur oder Arzt, an der Kasse im Supermarkt, auf dem Liegestuhl beim Sonnenbaden, bei Zugfahrten und langen Flügen oder wie hier in einem Straßencafé, während mein Mann einen Termin wahrnehmen musste.

Großer Nachteil, beim Friseur erfahre ich nicht mehr den neuesten Tratsch und Klatsch von Münchens High Society und im Supermarkt passiert es mir nicht selten, dass sich jemand unbemerkt vordrängelt, während ich gerade gebannt bei Instagram meine Danksagungen verfasse.

Hilfsmittel verwenden und deligieren

Ich versuche auch immer wieder, mir Abläufe und Tätigkeiten zu vereinfachen,
in dem Zusammenhang danke ich heute noch meinem Mann, der mich vor Jahren fast genötigt hat, einen 10Finger Schreibkurs online zu belegen, was habe ich früher Zeit verschwendet mit meinem mühsamen Adlersystem.
Dazu greife ich bei allem Schriftlichen oft zur alternativen Diktierfunktion, geht vor allem unterwegs, wie hier im Aufzug, wunderbar, nur das Korrekturlesen darf ich nicht vergessen, sonst gibts bei Siri so manches lustige Erwachen!

Lebensmittel kommen lassen

Seit wir nach München gezogen sind, und es hier bei uns im Viertel so gut wie keine Supermärkte gibt, habe ich mir sogar angewöhnt, immer mal wieder in Stoßzeiten Lebensmittel kommen zu lassen, klappt mit Rewe wunderbar, kostet nur geringfügig mehr und erspart mir mühsames Schleppen und viel Zeit.

Genauso kaufe ich auch immer wieder im Internet, bin ich doch an sich eher der Befürworter des stationären Einzelhandels, doch die Zeit-, wie auch oft die monetäre Ersparnis ist einfach sehr groß, genauso wie die Auswahl.
Doch vor allem bei Bekleidung bleibe ich meinen bevorzugten Geschäften in München, Köln und Kitzbühel treu und lasse mir, oft auch zusammen mit einer Freundin, das Einkaufserlebnis nicht nehmen, denn das ist Kür und keine Pflicht.

Ich delegiere übrigens auch mehr als früher, ob an meine Haushalfshilfe oder meine Familie und bitte auch zunehmend Externe um Hilfe und Rat, was mich zwar immer wieder Überwindung kostet, aber wirklich mehr freie Zeit schenkt.

Ein Tässchen Tee für mehr Qualität!

Bei der Effizienz zählt für mich die Qualität mehr als die Quantität, denn ich möchte nicht um Teufel komm raus viel, sondern alles auch zufriedenstellend, erledigen.
Da ich dabei auch noch kreativ arbeite, sind Ruhe- und Auszeiten für mich sehr wichtig, um im Flow zu bleiben, leider vergesse ich diese noch zu oft im Alltagsrummel, aber arbeite daran…

Ob mal mit einer eingeschobenen 5minütigen Meditation, einem Tässchen Tee, und gesunden Malzeiten ohne viel Ablenkung, meinem mir so wichtigen täglichen Sport, dem Wochenende ganz für die Familie oder auch mal zum Wellnessen in einem schönen Hotel.
Alles, um nicht irgendwann wieder ausgebrannt und ideenlos zu sein.

Schlaf für die Nerven

Übrigens auch genügend Schlaf in der Nacht hilft mir, den durchgetakteten Tag gelassener zu erleben, dabei versuche ich meine letzten Blicke abends vor dem Einschlafen immer auf meinen Mann und nicht aufs Handy zu richten (natürlich nicht nur der Gesundheit wegen ;-)):
Genauso habe ich ab 18.00 den Blaulichtfilter auf all meinen Geräten aktiviert.

Doch ich gebe zu, seit meinen Wechseljahren ist es mit dem Schlafen nicht mehr ganz so gut bestellt und ich nütze die Nacht oder den sehr frühen Morgen auch ab und an zum Arbeiten, statt mich unruhig im Bett von links nach rechts zu wälzen.

Neuen Mut zu Entscheidungen!

Nichts lähmt und kostet mich mehr Zeit und Nerven als meine Unentschlossenheit, wenn meine Gedanken immer wieder um das Gleiche kreisen, ohne weiter zu kommen.
Also mache ich mir immer neuen Mut zur Entscheidung, lieber akzeptiere ich mittlerweile im Nachhinein einen Fehler, als Dinge zu Tode abzuwägen und für lange Strecken so handlungsunfähig zu sein, und wenn ich es dann doch alleine nicht schaffe, hole ich mir Hilfe!

Zermürbenden Konjunktiv eliminieren!

Genauso kostet es mich wertvolle Zeit und lähmt mich, mental ständig irgendwelche hypothetischen Szenarien durchzuspielen, war früher übrigens meine Lieblingsbeschäftigung.
‚Was wäre wenn?’ ‚warum reagiert der Gegenüber so und nicht anders ?’ ….etc. ,
darauf versuche ich nun weitgehend zu verzichten und lenke mein Gedanken Karussell dann lieber auf meine aktuelle Tätigkeit oder gehe bewusst zum Yoga, für mich die beste Methode, um mich neu zu fokussieren.

Im Freundeskreis ist weniger mehr!

Je älter ich werde, je wichtiger sind mir gute und nicht viele Freunde!
Lieber meine begrenzte Zeit mehr mit weniger, aber guten, Freunden intensiver verbringen, als mit vielen auf einer teilweise recht oberflächlichen Ebene, die am Ende unbefriedigend ist.
Hier habe ich mich das eine oder andere Mal überwinden müssen, loszulassen, um Freiräume zu schaffen, auch für neue Begegnungen, die mir das Bloggerleben auf wunderbarer Weise geschenkt hat.

Auch auf sogenannte Pflichtveranstaltungen verzichte ich zunehmend ganz, entweder ich habe Lust, es ist vielleicht beruflich wichtig, oder ich lasse es einfach sein.

Nicht ‘ja’ sagen, wenn ich ‘nein’ meine!

In dem oben aufgeführten letzten Beispiel, aber auch in vielen anderen, musste, nein wollte, ich lernen, ‚Nein’ zu sagen, war ich doch früher eher Mutter Theresa, die allzeit Gewehr bei Fuß stand, wenn es um Hilfe, Ratschläge oder Handanlegen galt.

Grenzen ziehen, ‚Nein’ sagen und höflich aber bestimmt und ohne schlechtes Gewissen auch mal eine Bitte ausschlagen, schenkt mir ein neues Selbstbewusstsein und auch etwas mehr Zeit für mich, ohne dass meine Lieben darunter leiden müssen.

Ordnung ist mein halbes Leben!

Ordnung ist nicht nur das halbe Leben, sondern erspart mir auch viel Zeit beim Suchen.

Wo ist?… Mein Gott wieviel Zeit verbrachte ich mit Suchen in meinem Leben, war ich doch immer extrem kreativ, was ausgefallene Ablageorte anbelangt, ganz gleich ob Handy oder Schlüssel.
Oder die Weihnachtslichterketten, die ich jedes Jahr nicht ordentlich einrolle und mich diese Wiederholungstat dann im kommenden Jahr viel meiner wertvollen Zeit und Nerven kostet, um sie wieder zu entknoten.

Ich könnte noch einige Beispiele aufführen, doch gehe ich mehr und mehr der Effizienz zuliebe dazu über, und ich werde ja auch nicht jünger…. mehr Ordnung zu halten, Handy oder Schlüssel möglichst an feste Plätzen abzulegen und auch meine Administration übersichtlicher zu gestalten, um einfach weniger nervenaufreibend suchen zu müssen.
Hier fahre ich gut damit, alles wohl durchdacht in Mappen und digital in Ordner abzulegen, beispielsweise auch meine Unmengen an Fotos, oder ich mir immer wieder wichtige Erinnerungen installiere.

Auch in meiner Ankleide herrscht mittlerweile eine geregelte Ordnung, nach Warengruppen, Farben oder Saison getrennt, teilweise sogar als Look bereits kombiniert.
Alles was eher nicht getragen wird momentan, hat einen separaten Platz, von dem aus ich dann meine private Sales oder Verschenkaktionen organisiere.

Meine familiären Freiräume neu entdecken!

Das Leben mit Familie, wie bei mir, ist immer auch ein Alltag mit vielen Zugeständnissen und Kompromissen.
Als Partnerin und Mutter möchte ich fürsorglich und einfühlsam sein, aber gerade auch jetzt, wo Valentina längst erwachsen ist, genauso meinen eigenen Bedürfnissen mehr Beachtung und Freiräume zugestehen, ein großer Dank dafür an meine Lieben!

Take care of my beauty!

Gar nicht so einfach, stressigen Alltag und gutes Aussehen unter einen Hut zu bringen, so komplementär die beiden schon vom Ursprung her sind, und dass ich noch dauern vor dem Teleobjektiv stehen muss, macht die Sache nicht einfacher…

Da sich gerade Stresshormone sehr negativ auf das Aussehen auswirken, versuche ich immer wieder aufs Neue, möglichst Stress zu vermeiden (leider mehr Theorie als Praxis und ein never ending effort!)

Beauty quality time

Weit realistischer sind meine bewussten Zeiten, die ich für mich und meine Schönheitspflege einräume, Anwendungen im kosmetischen Bereich, wie mein tägliches Gesichtsmassagegerät (siehe Foto), häufige Gesichts- und Dekolleté Masken, oder das Mikro-Needling, was ich gerade begonnen habe und noch detaillierter über die Erfahrungen und hoffentlich Erfolge berichten werde.

Fitness first

Dazu bewege ich mich viel an der frischen Luft, bin in München und Kitzbühel fast ausschließlich nur zur Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs, gehe Spazieren oder Walken und leidenschaftlich gerne zum Yoga.

Noch mehr Achtsamkeit widme ich meiner gesunden Ernährung, ich bin fest davon überzeugt, dass ich ihr, zusammen mit dem vielen Sport, die noch recht gute Verfassung meiner Haut zu verdanken habe.

Keep cool and take it easy!

…der letzte und sicher für mich auch wichtigste, aber gleichermaßen in der Umsetzung auch schwierigste, Punkt meiner Life Balance:

Aus meinem Alltag mit all seinen Geschehnissen den unnötigen Ernst und übertriebenen Ehrgeiz rauszunehmen, mehr Dinge mit Gottvertrauen auf mich zukommen zu lassen, statt sie forcieren zu wollen, mit weniger zufrieden zu sein und mich so oft wie nur möglich meines Lebens zu freuen und Spaß zu haben…
all das sind mir sehr wichtige Vorgaben, an denen ich auch in diesem neuen Jahr fest arbeiten werde.

 

Übrigens Irene, bei den Fotos, auf denen ich vermeintlich immer so schön relaxt gut aussehe, landen ehrlicherweise so manche vorher mit runtergezogen Mundwinkeln und noch mehr entnervten Fotografen im Mülleimer…. hier der Foto Beweis!  (Bild links konnte ich noch gerade für diesen Blogbeitrag aus dem digitalen Papierkorb retten)

Liebe Irene, 

jetzt siehst Du, wie komplex auch für mich eine befriedigende Life Balance ist, mit wieviel Arbeit und Disziplin sie verbunden ist und dass mir noch einiges bis zur perfekten Umsetzung fehlt.
Doch je älter ich werde, umso erfahrener und gelassener gehe ich mit meiner Zeit und den Tücken meines Alltags um:
Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, Ordnung zu halten und Prioritäten zu setzen, wenn notwendig auch mal schmerzlich loszulassen, mal etwas egoistischer meinen Bedürfnissen nachzukommen, ohne meine Lieben zu vernachlässigen, Freunde und Familie zu pflegen und am Ende einfach zufrieden auf mein Leben zu blicken…
das sind meine großen und kleinen Vorgaben, die ich an mich stelle und denen ich versuche, immer wieder gerecht zu werden.

Dabei bleibt sicher auch oft etwas liegen, mein Privatleben muss nicht selten zurückstecken und ich fluche überfordert manchmal still oder laut vor mich hin.
Aber das macht nichts, denn ich bin ein Menschen und kein Roboter und am Ende soll der Spaß, die Spontanität und die Achtsamkeit all den schönen Situationen meines Lebens gegenüber immer Vorrang haben.

 

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem sehr persönlichen Blogpost ein paar Anregungen geben,

alles Liebe Bibi

 

‘Life ist not a problem to be solved, but a reality to be experienced.’​,
das Schild auf diesem Foto ist der Beweis dafür!

 

Ich sagte es ja bereits einleitend,

Life Balance… eine echte Herausforderung, aber immer wieder spannend, lassen wir uns doch einfach ganz cool darauf ein!
Unsere wunderbaren und erfahrenen Schokoladenjahre werden uns sicher dabei helfen…

 

Eure Bibi

p.s. Life is like riding a bicycle, to keep your balance, you must keep moving and laughing.

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15 Comments
  • EvelinWagner -Kristan
    EvelinWakri
    Januar 6, 2019

    Liebe Bibi!
    Hörst Du den Stein von meinem Herzen fallen, denn oft habe ich mich gefragt: wie macht sie das alles nur? Es tat gut zu lesen, wie auch Du um Life Balance in Deinem Leben kämpfst und sehr informativ, wie Du es schaffst. Ganz toll, dass Du für Dich Life Balance fast perfekt gefunden hast und danke für die sooo einfach Umsetzende Anregungen, naja nicht alles ist einfach, aber ich glaube ich finde nun mehr Life Balance für mein Leben!!!
    Sage DANKE liebe Bibi und schicke Dir ein Lächeln ?
    Gemütlichen Abend EvelinWakri

  • Maria Gardenier
    Maria Gardenier
    Januar 6, 2019

    Liebe Bibi!
    Dein Blogeintrag liest sich so wunderbar, dass ich dafür mein „Tatort-Pflichtprogramm“ hab sausen lassen. ☺️
    Ich wünsche dir einen entspannten Seelebaumelnlassenabend! ?
    Herzliche Grüße,
    Maria

  • Eva Motog-Richter
    Eva Motog-Richter
    Januar 6, 2019

    Wunderbar geschrieben und in so vielen Punkten Übereinstimmungen mit dir hinsichtlich meiner täglichen “Worklifebalanceversuche” gefunden, doch auch fruchtbare, neue und inspieriende Anregungen bekommen, meinen hektischen Alltag effizienter zu gestalten und diesen auch immer wieder zu entschleunigen. Ich danke dir herzlich für diese n
    wunderbaren Blogpost und drücke dich, liebe Bibi!

  • Martina Vorholt stempelundstanze.de
    Januar 6, 2019

    Hallo Bibi,

    ein sehr schöner Beitrag, ich habe ihn mit Freude gelesen:).
    Ein paar Anregungen von Dir werde ich beherzigen und meine Strukturierung neu überdenken.
    Danke dafür.
    Liebe Grüße Martina

  • Annette Hein
    Anna Hein
    Januar 7, 2019

    Liebe Bibi,
    gerne lese ich immer Deine Blogbeiträge doch dieser Beitrag hat mich sehr berührt. Wenn man hier auf Insta immer nur perfekte Bilder zu sehen bekommt und aelbst nach gefühlten 100 Versuchen maximal eins mit „geht so“ bewertet und einstellt, dann habe ich mich schon oft gefragt, wie Du das immer alles hinbekommst…. Es ist schön zu sehen, das eigentlich jeder an sich mehr oder weniger arbeiten muss, damut die perfekte Work-Life-Balance zustande kommt – und Du machst das grossartig. Vielen Dank für Deinen tollen Beitrag❤️❤️❤️
    Deine Anna?

  • Jola
    Januar 7, 2019

    Liebe Bibi,
    ich muss ehrlich sagen, dass ich nur selten Blogposts lese….irgendwie gibt es für mich nur selten Leute, die strukturiert, packend mit einer Prise Humor und manchmal auch etwas selbstkritisch schreiben können – Du gehörst zu den Menschen, die diese Begabung haben! Ich freue mich auf Deine Posts und hoffe irgendwann von Dir ein Buch in den Händen halten zu können! Liebe Grüsse Jola @greenorange17

  • Nadja
    Januar 8, 2019

    Liebe Bibi,
    durch Zufall habe ich deinen Blog entdeckt und bin absolut begeistert. Hut ab und Kompliment! Einfach wunderbar, bitte mehr davon. Eine Frage: irgendwo habe ich gelesen, dass du deine Kleidung auch verkaufst – verrätst du wo?
    Herzliche Grüße,
    Nadja

  • bibi-horst
    Bibi
    Januar 9, 2019

    Liebe Nadja,
    ich danke Dir, freut mich sehr!

    Viel verkaufe ich direkt, meine Follower schreiben mich bei Interesse an bestimmten Stücken via Mail an, das ist für mich immer am einfachsten, der Rest geht, so wie ich Zeit habe, zu http://www.mädchenflohmarkt.de , mein Account dort heißt bi.bi

    Viel Spaß beim Stöbern,

    lieben Gruß Bibi

  • bibi-horst
    Bibi
    Januar 9, 2019

    Ich habe mich sehr gefreut über dieses Statement, da ich Deinen Stil sehr bewundere liebe Jola.. und am Buch bleibe ich dran, versprochen, Alles Liebe aus Hamburg, Bibi

  • bibi-horst
    Bibi
    Januar 9, 2019

    Ja liebe Anna , nichts ist schwieriger, aber es lohnt sich, 1000 Dank und lieben Gruß aus Hamburg, Bibi

  • bibi-horst
    Bibi
    Januar 9, 2019

    Freut mich sehr liebe Martina, bin gespannt! lieben Gruß Bibi

  • bibi-horst
    Bibi
    Januar 9, 2019

    Drücke Dich auch und herzlichen dank liebe Eva, Alles Liebe Bibi

  • bibi-horst
    Bibi
    Januar 9, 2019

    Jetzt hast Du mich echt zum Schmunzeln gebracht, 1000 Dank meine liebe Maria, Bibi

  • bibi-horst
    Bibi
    Januar 9, 2019

    Sage Danke Dir, liebe Evelin, und freue mich so über unsere Begegnung, leider bisher nur digital, lieben Gruß Bibi

  • Simone
    Februar 11, 2019

    Ein sehr schöner und ehrlicher Blogbeitrag, danke dir dafür! 🙂 Mir helfen am besten wöchentliche To-Do-Listen, um alles abzuarbeiten,was ich schaffen möchte – ohne die wäre ich aufgeschmissen. Ich habe immer eine für die Woche und eine große, wo Sachen drauf stehen, die ich über längere Zeit auch mal machen muss. Immer wenn ich mir eine ToDo-Liste für die nächste Woche anlege, schaue ich auch auf diese langfristige Liste und schau ob ich davon etwas diese Woche machen sollte oder möchte. Prioritäten lege ich dabei keine fest. Entweder etwas hat einen Zeitpunkt bis wann es fertig sein muss – dann muss es bis dahin eh fertig sein 😉 – oder ich arbeite die Sachen einfach so ab, wie ich gerade Lust darauf habe. Es ist einfach schön sich ein wenig aussuchen zu können, was man als nächstes macht. 🙂 Gegen Stress und für das körperliche Wohl habe ich für mich schon lange Ginseng entdeckt. Der kommt aus der chinesischen Heilkunde und hat ganz viele tolle Eigenschaften auf Körper und Geist, wasvoni Interessierten auch hier nachgelesen werden kann: [url=https://www.vitaminexpress.org/de/ginseng-kaufen][/url]. Außerdem versuche ich jeden Tag 20 Min zu meditieren, das gibt mir auch sehr viel Ruhe und Kraft, um im Alltag weniger gestresst zu sein. Vielleicht helfen meine Tipps ja auch anderen. 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Simone

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