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4 Minuten Lesezeit (895 Worte)

Permanent Make-Up...der Natur ein Schnittchen schlagen!

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Haben wollen, was einem so gar nicht in die Wiege gelegt wurde....
Ja wer kennt das nicht, mir jedenfalls entgleiten doch ab und an bewundernde Blicke, wenn ich eine Frau mit wunderschön vollen, wohlgeformten und rosigen Lippen sehe, und am liebsten natürlich, wenn Gott diese auch genau so schuf, ohne Bedarf, extern nachzuhelfen.

Mir war dies leider nicht vergönnt, tendierte ich schon immer eher zu den blassen und schmalen Lippenkandidatinnen, büßte das Volumen, zu meinem größten Kummer, mit fortschreitendem Alter, auch noch merklich ein.

Anfänglich versuchte ich mich auch hier in bewährten Hausmitteln, bürstete täglich meine Lippen, verwendetet Salben mit Chili bishin zu Kortison und mein Lipliner war mein bester Freund.

Nehme ich gewisse Alterserscheinungen eher gelassen, sah ich bei meinen schmalen Lippen definitiv Handlungsbedarf.
Doch Aufspritzen, wenn auch bedacht, professionell und in Maßen, kam für mich nicht in Frage, da auch mein Mann vehement dagegen ist.

So wie ich volle Lippen liebe, so liebe ich auch eher die volleren Augenbrauen und auch dieser Traum erwies sich mit zunehmendem Alter als immer schwieriger aufrecht zu erhalten, denn die Augenbrauenhärchen wurden weniger und grauer, ich musste also täglich mit Puder nachhelfen, was ich als sehr lästig empfand.

So machte mich vor Jahren meine damalige Kosmetikerin in Köln auf Permanent Make-Up aufmerksam, erst war ich skeptisch, zu viele negative Beispiele, die mir im Kopf umschwirrten. Aber wie so oft, vor allem im kosmetisch ästhetischen Bereich, kommt es auf das wie und das wieviel an und so entschied ich mich am Ende doch, mich in dieses Abenteuer zu stürzen und habe es nicht  bereut.


Aber worin besteht genau dieses Abenteuer, warum habe ich mich dieser Prozedur unterzogen und was genau bewirkt das Contour-Make-Up?


Täglich mit ruhiger Hand, dann noch morgens müde und in Hetze, Eyeliner und Lippenkonturenstift auftragen und die Augenbrauen nachziehen, empfinde ich, und da bin ich sicher nicht alleine, als lästig und nervig.

Nie gelingt es mir ganz perfekt, braucht Geduld, Zeit und Fingerfertigkeit, und vor allem beim Eyeliner fluchte ich nicht selten, verrutschte oder musste im unpassendsten Moment niesen und die schwarze Farbe verteilte sich im Gesicht.

Dazu die vielen Gelegenheiten, in denen die Schminke verschmiert und runterläuft, ob beim Schwitzen , Küssen oder Essen, im Urlaub beim Baden und vielen anderen Gelegenheiten...

Gerade mein Lippenkonturenstift gehörte zu meinem wichtigsten Utensilien, doch er hielt auch ohne die oben aufgezählten Begleitumstände selten länger als eine Stunde.

Doch mit dem ganzen Ärger und den Mühen war mit einem Schlag Schluss, dank meines Permanent Make-Ups, dazu sehe ich, als heller Haut-, Haar und Augentyp, auch im ungeschminkten Zustand einfach ausdrucksstärker aus und verzichte seitdem sogar an vielen Tagen komplett auf Schminke.

Aber das schlagende Argument am Ende war für mich nicht die Bequemlichkeit, sondern die wunderbare Chance, meine natürlichen und leider immer schmaler werdenden Lippenkonturen, wie auch das Lippenvolumen, damit leicht optisch zu verändern und etwas voluminöser wirken zu lassen.

Dafür wurden meine Lippenlinien etwas überzeichnet und so pigmentiert und farblich zusammen mit der restlichen Lippe schattiert, dass sie völlig natürlich, aber etwas größer und voller, aussehen,

was Ihr auf dem Vorher Nachher Foto gut sehen könnt.


Das gleiche konnte mit meinen Augenbrauen realisiert werden, die vom natürlichen Wachstum und auch aus Altersgründen immer spärlicher wurden, und mit dem Permanent Make-Up wieder in die zu meinem Gesicht und meinen Augen passenden Form gebracht werden konnten.

Dazu habe ich meine etwas verlängert und weiter außen herunter gezogen, damit mein eher rundes Gesicht dadurch etwas schmaler und die Augenpartie ausdrucksstärker wird,

wunderbar auf den Fotos zu sehen.


Permanent Make-Up wird mit ultra dünnen Nadeln durchgeführt, wobei durch ein Blockiersystem sicher gestellt wird, dass die Nadeln nur in die Oberhaut eindringen (im Gegensatz zur Tätowierung, die tief unter die Haut gespritzt wird). Durch diese Nadeln werden mineralische oder synthetische Farbpigmente in die Hautoberfläche über den kleinen Blutgefäßen gespritzt. Die dabei verwendeten Pigmente wurden vorher in Laboren getestet um keine Allergien hervorzurufen. 

Da es nicht nach Belieben entfernt werden kann, ist es für mich besonders wichtig, dass es absolut natürlich aussieht, auch wenn ich total ungeschminkt bin.

So war die Wahl des ausgebildeten und erfahrenen Visagisten, genauso wie das erste Vorgespräch über die genaue Durchführung, die Entscheidung über Farbe und Form und die verwendeten Produkte für mich jedes Mal elementar.

Es wurde sich immer viel Zeit genommen, die jeweilige Kontur vorzuzeichnen, gemeinsam anzuschauen und zu diskutieren und gegebenenfalls beim 2. Mal noch zu modifizieren.

Wer schön sein will muss leiden... denn die Prozedur, die meistens bis zu 3x in kürzeren Abständen bis zur Erreichung des endgültigen Resultates wiederholt werden muss, empfinde ich als recht schmerzhaft trotz Betäubungscreme.
Beim Mund leide ich mehr, vor allem oben am Herzbereich, bei Augenbrauen und Lid weit weniger, aber jeder empfindet es unterschiedlich und der Schmerz lohnt sich, ich habe es nie bereut.
Dazu sollten die, die zu Lippenherpes und extremen Allergien neigen, erstmal einen Hautarzt befragen, denn damit ist Vorsicht geboten.


Ich habe es ein Glück immer alles hervorragend vertragen, bin danach immer ganz stolz und belohne mich mit einem köstlichen Eis im Café neben der Praxis...

ein besonders großes diesmal, denn ich bin fertig und das Werk ist für die nächsten Jahre vollbracht, da musste ich gleich mal beglückt meinen Mann anrufen.


Ich bin hundertprozentig zufrieden mit dem Ergebnis und der hervorragenden Arbeit, der Natur wurde wieder einmal ein wundervolles Schnittchen geschlagen.

Ich habe lange gesucht, hier in München eine kompetente und erfahrene Visagistin zu finden und habe sie gefunden...



Und ein super Timing war es auch noch, denn nächste Woche starte ich in den Badeurlaub mit meiner Tochter, ich bin gewappnet, sehe frisch aus, habe ein paar Gramm weniger an Schminke im Flugkoffer und dazu noch der Natur ein schönes Schnittchen geschlagen.

Nur den Labello mit Lichtschutzfaktor 50 darf ich nicht vergessen, denn die frisch tätowierten Lippen und Augenbrauen wollen gut geschützt werden.


Euch ein tolle Zeit bei diesem Traumwetter und ein schönes Wochenende,

Eure Bibi


Layering... Kleider über Hosen... früher unmöglich...
Rosenwasser...etwas Anti-Aging und viel strahlende...
 

Kommentare 1

Gäste - Iris am Dienstag, 25. September 2018 06:07

Liebe Bibi
Du bist wirklich eine wunderschöne Frau. Und Danke, dass Du so offen über dieses Thema sprichst, denn ich glaube, dass sich im Stillen so manche Frau dafür interessiert, sich aber vielleicht nicht daran traut. Vorallem aus Angst, ob des wirklich schön wird, oder man schlechte Beratung bekommt. Da zähle ich mich offen zu.
Wenn ich Dich allerdings so anschaue....vielleicht traue ich mich doch irgendwann.
Und bis dahin freue ich mich darauf viele schöne Posts bei Dir lesen zu können.
LG von Iris (alias Lillewind)

Liebe Bibi Du bist wirklich eine wunderschöne Frau. Und Danke, dass Du so offen über dieses Thema sprichst, denn ich glaube, dass sich im Stillen so manche Frau dafür interessiert, sich aber vielleicht nicht daran traut. Vorallem aus Angst, ob des wirklich schön wird, oder man schlechte Beratung bekommt. Da zähle ich mich offen zu. Wenn ich Dich allerdings so anschaue....vielleicht traue ich mich doch irgendwann. Und bis dahin freue ich mich darauf viele schöne Posts bei Dir lesen zu können. LG von Iris (alias Lillewind)
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Montag, 25. März 2019

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