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In der Sonnenstube der Schweiz...

...ist die Welt noch in Ordnung.

Eingeladen von meiner Freundin Leo, verbrachte ich 5 Tage im Tessin, 'der SonnenstubeÔÇÖ der Schweiz.

Wenn Engel reisen ­čśë....und so erwartete mich ein unglaubliches Wetter f├╝r Mitte Oktober, mit durchweg wolkenlosem Himmel und Temperaturen bis 26┬░.

Kaum angekommen, schleppte mich Leo am Nachmittag auf das ber├╝hmte und j├Ąhrlich stattfindende samst├Ągige Kastanienfest in Ascona an der Seepromenade.

Von Leo's Wohnung, oberhalb von Ascona, hat man einen atemberaubenden Blick auf den See...

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...daf├╝r mussten wir aber im Schwei├če unseres Angesichtes ├╝ber 380 Stufen runterlaufen, um den Ortskern von Ascona zu erreichen.

  



An der Seepromenade erwartete uns ein mehr als reges Treiben, unz├Ąhlige Touristen und Einheimische schoben sich am Ufer entlang und vorbei an den vielen liebevoll aufgebauten Verkaufsst├Ąnden und dampfenden Maronikesseln.

  



Au├čer nat├╝rlich nach gebackenen Kastanien, duftete es auch nach verschiedensten anderen K├Âstlichkeiten der Region, wie ger├Ąucherten Schinken und Salamis, vielen Sorten K├Ąse und dem legend├Ąren Nocino, ein Nusslik├Âr aus dem Tessin.

Ich kaufte, wie immer wenn ich im Tessin bin, einige Gl├Ąser des ÔÇÜPepe Valle MaggiaÔÇÖ, ein besonderer frischer Pfeffer, der mit Wein und Lik├Âr beigesetzt wird und gek├╝hlt gelagert ein k├Âstliches Gew├╝rz darstellt f├╝r s├Ąmtliche warme Speisen, aber auch f├╝r kalte, wie Melone mit Schinken, oder sogar f├╝r Desserts, wie Erdbeeren mit Sahne.
Den m├╝sst Ihr unbedingt mal probieren, kann man sicher auch im Internet bestellen!!





Trotz der vielen Menschen gelang es uns , ein paar ungest├Ârte Aufnahmen am Seeufer zu machen, die Kulisse war und bleibt wirklich ein Traum...

  



Nachdem wir alle Buden abgeklappert hatten, g├Ânnten wir uns einen gem├╝tlichen Apero, ohne den geht ├╝brigens ab 17.00 im Tessin gar nichts, im angesagten Seven Easy, einem stylischen Restaurant direkt am See.  





Abends mussten wir uns dann entscheiden zwischen den vielen guten Restaurants in Ascona und Umgebung, von denen ich Euch jetzt meine Lieblinge vorstellen m├Âchte:

Da w├Ąre einmal das Baldoria in Ascona, eine Institution in Ascona, preiswert und einfach, mit jede Menge leckerem Essen, das einfach, ohne zu bestellen, auf den Tisch geknallt wird und bei der der Gast in Abst├Ąnden 5,- Franken in einen Automaten werfen muss, damit das Licht anbleibt, auch die Unfreundlichkeit des Inhabers geh├Ârt cultm├Ą├čig mit zum Abend...eine filmreife Atmosph├Ąre sage ich Euch.

Oder das urige Grotto Broggini in Losone, auch hier gibt es keine Speisekarte sondern die typisch Tessiner Gerichte, die halt gerade vom Koch an dem Tag und passend zur Saison rustikal und lecker zubereitet werden, von Carpaccio Moresco ├╝ber Polenta con Carne bis Torta della Nonna.

Ein weiteres Muss ist sicherlich das Restaurant La Stazione im Bahnhof der Centovalli Bahn in Intragna, wo uns Adriana Broggini mit innovativen Kreationen aus der Tessiner K├╝che verw├Âhnt, genauso wie der Fernsehkoch Simone Bianchi in der Trattoria da Simone in Locarno.

Wem es mehr nach schicky micky und nach noch gehobenerer K├╝che ist, der wird sicher im Seven in Ascona, da Enzo im Centovalli (├╝brigens vor allem im Sommer auf der Terrasse an den Felsen ein Traum) oder in la chiesa oben in Orselina auf seine Kosten kommen.

Wir entschieden uns ├╝brigens an dem Abend f├╝r das elegante la chiesa, mit seiner mediterranen und leicht asiatischen K├╝che, und feierten Leos Geburtstag nach, schlemmten wie die K├Âniginnen und genossen den Abend, bei bestem Rotwein und Wildgerichten, in vollen Z├╝gen.


Ausschlafen konnten wir allerdings am n├Ąchsten Morgen nicht, denn sonntags gehts nat├╝rlich schon fr├╝h auf den legend├Ąren mercato di Canobbio, auf der italienischen Seite des Lago Maggiore, ein riesiger Markt, der sich entlang der Seepromenade schl├Ąngelt.
Hier gibt es nichts, was es nicht gibt, und nat├╝rlich auch jede Menge Plagiate oder zumindest stark an Gucci, Hermes bis Louis Vuitton angelehnte Modelle und sogar ÔÇÜFrau von WeltÔÇÖ erwischt man hier nicht selten, wie sie diskret mit dunkler Sonnenbrille getarnt eine, oder mehrere, Birkin Bags ersteht ­čśë.
Ach ich liebe es, hier zwischen Pullovern, Sonnenbrillen, Taschen und viel Lebensmitteln aus der Region ungest├Ârt herumzust├Âbern.

  


Vom Markt mal abgesehen ist Canobbio ein zauberhaftes See├Ârtchen, in das es sich auch von Ascona aus lohnt, mal ab und zu dort durch die malerischen engen G├Ąsschen zu schlendern und danach seinen Prosecco am See zu trinken und die Landschaft und das italienische dolce far niente zu genie├čen.

  


Wer gerne Wein trinkt, sollte unbedingt in den alteingesessenen Weinhandel Casa Bava gehen, ein einmaliges Erlebnis di sicuro!

  



Am Nachmittag ging es zur├╝ck nach Ascona, ├╝brigens auch die Autofahrt nach Canobbio, am See entlang auf schmaler Stra├če, rechts die Felsen, links direkt der See, ist spektakul├Ąr und schon daf├╝r lohnt sich die Tour!
Und wer noch nicht genug hat von der italienischen Seite des Lagos, der kann einfach die Seestra├če noch weiter fahren und erreicht Cannero, ein wirklich ebenso entz├╝ckendes ├ľrtchen mit kleinem Hafen, idyllischen Restaurants und wundersch├Ânen italienischen Momenten.



Ersch├Âpft vom Markttrubel besuchten wir am Nachmittag eher geruhsam die wundersch├Âne Galerie einer Bekannten in Ascona und lie├čen den Tag plaudernderweise und mit vielen antipasti misti zu Ende gehen.

  



  



Montag war dann Lugano auf unserem Plan, traumhaft sch├Ân am Luganer See gelegen und zum eher sportlichen und deutschsprachig orientierten Ascona, eine sehr elegante und stark italienisch angehauchte Alternative.

  

Zu meinem Pflichtprogramm geh├Ârt dort bei jedem Besuch die Boutique Shuga wie auch mittags das japanische Restaurant Parq.
Bei ersterem wurde ich ├╝brigens mit dem roten Samt Blazer, oben im Bild, auch direkt f├╝ndig ­čśë.
Doch erschrocken machte mich der Anblick der vielen leeren Ladenlokale, vor allem in der edlen Via Nassa, ├╝brigens ├ähnliches beobachtete ich im Zentrum von Ascona, sicher der N├Ąhe zu Italien und dem Euro geschuldet!
Trotzdem bleibt Lugano, die Bankenstadt des Tessins, f├╝r alle Belange immer ein Ausflug wert.



Am Dienstag erorberten wir dann zu 4 Freundinnen meine italienische Lieblingsstadt, das zauberhafte und super schicke Como am Comer See, I love it und nicht nur wegen den Clooneys­čśÇ!!!!!

Und nat├╝rlich besuchten wir die sch├Ânen Gesch├Ąfte von Tessabit und A.Gelardoni, um ├╝ber die modischen Highlights der Saison informiert zu sein.
Diesmal entdeckten wir noch ein sehr trendiges und recht preiswertes Gesch├Ąft namens Imperial, in denen diverse tolle Teile wie aus Zauberhand in unseren T├╝ten landeten.

Mittags kehrten wir wie immer in das entz├╝ckende Lokal Pane e Tulipani ein, sa├čen trotz des sommerlichen Wetters am lodernden offenen Kamin auf urigen Holzb├Ąnken, auf dem Tisch ein riesen Bottig mit frischen Tulpen, und genossen unser k├Âstliches Tartar mit einem Prosecco aus der Region.

  


Auch bei Colombetta, einem stylischen Interieurgesch├Ąft, muss ich jedes Mal reinschauen und komme selten ohne ein neues Wohnaccessoire wieder raus.



Und so k├Ânnte ich noch unz├Ąhlige weitere interessante L├Ąden, Restaurants aber auch Galerien und Sehensw├╝rdigkeiten auflisten, Como ist einfach eine mehrt├Ągige Reise wert und meine gro├če Liebe...
├ťbrigens f├╝r die Schn├Ąppchenj├Ąger und Outletliebhaber unter Euch liefert im benachbarten Mendrisio das Fox Town das absoute Shoppingparadies auf italienischen Erden!
Nur wer Menschenmassen scheut, sollte beim Besuch vielleicht den Sonntag und Feiertage meiden...



So zur├╝ck zu uns,
am Mittwoch waren wir shopping- und site seeingm├╝de und g├Ânnten uns einen Strandtag, ja Ihr h├Ârt richtig, im Oktober in der Schweiz lagen wir mit dem Badeanzug am Strand von Ascona und genossen die Sonne und den wundersch├Ânen Blick auf den See und die Berge und kehrten nat├╝rlich in der stylischen Strandbar vom castello del sol auf ein k├╝hles W├Ąsserchen ein.



  


Am sp├Ąteren Nachmittag schlenderten wir dann gemeinsam nochmals zum Abschied durch Ascona und besuchten meinen Lieblingsladen Lifestyle Ascona, von einer Holl├Ąnderin gef├╝hrt, mit flippiger Mode meist aus Amsterdam, und Leo, ├╝brigens auch geb├╝rtige Holl├Ąnderin, und ich waren begeistert von den ausgefallenen Herbst-/Winter Kollektionen.


Wunderbare Tage sind zu Ende, ich habe wieder bewusst den hohen Stellenwert von wahrer Freundschaft gesp├╝rt, viel gesehen und erlebt und mich noch mehr in diese Region verliebt.
Ein riesiges Dankesch├Ân gilt meiner lieben Leo und ihrer gro├čen Gastfreundlichkeit.




Arrividerci mio bello Ticino, ci vediamo sicuramente presto...


Eure Bibi

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