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Wahre Schönheit kommt von innen!

ölziehenvorne


Gestern bekam ich eine liebevolle Mail, in der ich gebeten wurde, doch mehr über meine Beauty Rituale zu schreiben, danke liebe Christel, für diesen wundervollen Anstupser...

Es war Gedankenübertragung, denn gerade befasste ich mich mit diesem Post und der Idee, mich zukünftig nicht nur meinem Steckenpferd Mode, also dem äußeren Styling, sondern auch viel mehr noch dem inneren Styling, also der Schönheit, Gesundheit, Ernährung und Fitness, zu widmen, was gerade in meinem Alter, und ich glaube generell bereits schon früher, so ab Mitte 40, einen nochmals höheren und besonderen Stellenwert bekommt in unserem anspruchsvollen Frauenleben.

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Es mag Ausnahmen, sogenannte Naturschönheiten, mit besten Genen und robuster Gesundheit geben, dazu bitte auch noch ein angeborenes sonniges Gemüt, doch dazu zähle ich mich ehrlicherweise leider nicht und so heißt mein täglicher Antrieb: 'Von nichts kommt nichts'! ...und wenn ich auch mit Mitte 50 gesund, fit und attraktiv sein möchte, muss ich bereit sein, schon auch mal die Komfortzone zu verlassen.

Oft werde ich gefragt, wie Winkeärmchen und Falten, ja eigentlich dem allgemeinen Trend nach unten, vorzubeugen ist und meine Antwort darauf ist immer ernüchternd ehrlich und lautet: Eiserner Disziplin und harte Arbeit!!

Dazu spielte mir meine Gesundheit vor Jahren einen bösen Streich und ich musste, nein wollte, mich mit allen Mitteln und Wegen wieder körperlich und optisch auf Spur bringen, stieß dabei aber teilweise mit der Schulmedizin an meine Grenzen.
So beschäftigte ich mich in dieser Zeit verstärkt auch mit Ernährung, körperlicher Fitness und Gesundheit, und in diesem Zuge gelangte ich auch zur Naturmedizin, der ich teilweise bis heute treu geblieben bin.

Aber gerade im Bereich Naturmedizin und Homöopathie ist der Glaube begleitend wichtig und versetzt Berge,
doch ich verstehe jeden, der eher skeptisch ist, die Finger davon lässt und lieber und ausschließlich den gewohnten Pfaden, auch im Bereich Beauty und Gesundheit, folgt.... war bei mir ja bis vor ein Paar Jahren auch mal nicht anders, vor allem auch noch als Tochter eines Humanmediziners.

Mittlerweile denke ich jedoch anders und bin mir der zusätzlichen Möglichkeiten und positiven Effekte, genauso aber auch der dazu nötigen Mühen, bewusst.
Es ist so faszinierend für mich, wieviel wir aus uns und unseren körpereigenen Anlagen und Ressourcen herausholen können, das merke ich am eigenen Leibe, genauso wie bei Anderen, an die ich diesbezüglich Wissen und Erfahrung gerne weitergebe.

Hierbei ist Detox in aller Munde und zum Modewort mutiert, doch es steckt auch viel Wahrheit dahinter, denn unser Körper muss sich immer verstärkter gegen schädliche Umwelteinflüsse und Lebensweisen zur Wehr setzen und die ganze Detoxbewegung hat wieder mal das Bewusstsein zu gesünderer Lebensform geschürt, aufgerüttelt und Möglichkeiten aufgezeigt, dem meist übersäuerten Körper Giftstoffe zu entziehen, um so ein besseres basisches Klima zu schaffen.

Ich musste damals sehr viele Tabletten nehmen, wodurch logischerweise jede Menge Chemie in den Körper gelangte, was meinen Organismus, aber auch meine Haut bishin zu den Zähnen belastete, mich auch körperlich aufschwämmen ließ und eine fahle und ungesunde Haut verursachte.

Im Zuge meiner Recherchen und Gespräche mit Fachleuten und auch Ärzten traf ich auch auf die wundervolle Frau Dr. Irmgard Zierden, Gynäkologin, Naturärztin und F.X.Mayr Ärztin aus Köln, die nicht nur meine schon sehr früh einsetzenden lästigen Wechseljahrbeschwerden mal anders und sehr erfolgreich mit bioidentischen Hormonen (aber dazu mehr in einem separaten Blockpost) in den Griff bekam, sondern mir auch begleitend, ob in Einzelsprechstunde oder während ihrer interessanten Vorträge, viele wichtige Tipps in verschiedensten Lebensbereichen gab, die mein allgemeines Wohlbefinden stark positiv beeinflussten.  

Ich stellte nach und nach meine Ernährung etwas um, fand für mich und meine gewünschte Körpersilhouette mein passendes Bewegungs- und Sportprogramm, und führte sogenannten Beauty Rituale ein, die nach und nach zu einem festen routinemäßigen Bestandteil meines Tages, meist Morgens, direkt nach dem Aufstehen, geworden sind.

Über das Eine und Andere werde ich immer mal wieder in meinen Blogposts berichten, als rein liebevoller Anstupser und Erfahrungsaustausch und ohne irgendwelche missionarischen Hintergedanken, aber natürlich mit der Hoffnung, bei Euch auf Interesse und der Lust zum Weiterlesen zu stoßen!

So möchte ich Euch heute zu Beginn einer Reihe von Posts rund um meine diversen Beauty- und Gesundheitsrituale mal vom sogenannten 'Ölziehen' berichten,
eine alternativmedizinische ayurvedische Methode zur täglichen Entgiftung, unter anderem auch Enfernung von Medikamentenrückständen im Mundraum, eine besondere Mundhygiene und -gesundheit für Mundschleimhaut und Zähne, die übrigens dadurch auch etwas weißer werden und sogar dem Mundgeruch vorbeugen soll.
(http://meierhoefer.at/blog/infos-und-tips-aus-der-zahnarztpraxis-was-sie-wissen-sollten-was-es-neues-gibt/oelziehen/)

Schon aus der ayurvedischen Lehre kennen wir die Wirkung des Öls am und im Körper, es wirkt heilend ,entgiftend und harmonisierend.
Das sogenannte Ölziehen wurde in Indien schon seit jeher praktiziert, als der russische Arzt, Dr. F. Karach, es schließlich 1990 nach Europa brachte.

Ich habe viel darüber gelesen, während Detoxseminaren gehört, mit Praktizierenden gesprochen und irgendwann auch selbst Feuer dafür gefangen.
http://www.gesundheitsbox.net/oelziehen/ )
Was erst als Kur über 6 Wochen begann, ist mittlerweile bei mir zur einem festen Beautyritual am Morgen, zumindest 3-4x die Woche, geworden und belastet mich gar nicht, da ich währenddessen gemütlich für die Familie das Frühstück vorbereite.
Dazu bin ich eher der Morgenmuffel und so kommt mir sehr entgegen, durch mein Ölziehen für 20 Minuten am Morgen nicht reden zu müssen,
denn wie heißt es doch so schön,' mit vollem Mund spricht man nicht'...

Übrigens, wer es zum erstem Mal macht, der sollte sich nicht wundern, wenn anfänglich die, für eine Art Entgiftung, typischen Symptome auftreten wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder auch der eine oder andere lästige Pickel, alles gute Zeichen und sie verschwinden auch genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind.

Aber zurück zur Methode des Ölziehens, wie funktioniert sie genau?
Dabei nehme ich eine kleine Menge Öl in den Mund, am besten ein Bio Pflanzenöl, es gibt sogar regelrechte Ölziehöle auf dem Markt, ich persönlich benutze am liebsten ein Bio Kokosöl aus dem Reformhaus, da ich den Geschmack mag, das Kokosöl über eine besondere antibakterielle Wirkung verfügt und geeignet ist, wenn sich das Ölziehen auch positiv auf die weiße Farbe der Zähne auswirken soll. 
(https://www.zentrum-der-gesundheit.de/karies-kokosoel-ia.html)




Dann beginne ich mit dem Ölziehen, das heißt, ich ziehe und sauge das Öl, was sich dann nach und nach mit Speichel mischt, zwischen den Zähnen, spüle es hin und her und halte es für 10, bestensfalls für 20 Minuten, im Mund und mehr oder weniger in Bewegung.

Ich gebe zu, anfänglich war es eine Überwindung, so begann ich auch erst mit höchstens 10 Minuten, doch schon schnell gewöhnte ich mich daran, wurde dabei zunehmend unangestrengter und entspannter und das Frühstückmachen lenkte mich wunderbar ab.

Bitte das Öl nur nicht schlucken, denn schon nach kürzester Zeit sammeln sich darin Gifte und Bakterien, die ich ja gerade loswerden und nicht wieder zu mir nehmen möchte.
Also bei Nies- oder Hustenreiz, oder wenn die Familie dann doch die Redepause unterbricht, bitte einfach ausspucken, bei Bedarf dann nochmals loslegen, kein Problem.

Die Mundhygiene beginnt mit der Zunge, und so säubere ich die Zunge vor (geht auch nach) dem Ölziehen mit einem Zungenschaber.
Diese Reinigungsmethode zur Entfernung von Ausscheidungen der Schleimhäute auf der Zunge entspringt übrigens aus der indischen Yoga Tradition.



Nach dem Ölziehen spucke ich alles gut aus, gurgele mit klarem Wasser nach und putze dann die Zähne,
unabhängig von den oben bereits beschriebenen positiven Effekten, genieße ich nach jedem Ölziehen das Gefühl von totaler Mundreinheit, worauf ich großen Wert lege.
Meine morgendlichen Tabletten nehme ich immer nach dem Ölziehen und Zähneputzen!

Mein Mund und meine Zähne danken es mir und auch mein Zahnarzt ist sehr zufrieden über die ihm präsentierten Resultate, wenn ich zu ihm zur regelmäßigen Kontrolle und alljährlichen Zahnreinigung komme...
Mit ihm solltet Ihr übrigens über das Ölziehen sprechen, falls Ihr Amalganfüllungen habt, kleiner Tipp am Rande!

Ich sagte es ja einleitend, wahre Schönheit kommt von innen und ist harte Arbeit, kann aber auch verdammt viel Spaß machen, wenn ich am Ende die Erfolge spüre und mich rundum wohl fühle!
Apropos Spaß .... auf dem Weg zu Schönheit und Gesundheit entscheiden am Ende das Quäntchen Gelassenheit, genügend Unperfektionismus und am meisten Freude über Schön- oder Nichtschönsein, über strahlenden oder grauen Teint, über viel oder wenig Ausstrahlung und am meisten über Wohlbefinden oder Unwohlsein!

So dann bis zum nächsten Beauty- & Healthritualblogpost Ihr Lieben ... ich hoffe, Ihr bleibt dabei, mit und ohne Ölziehen,
aber auf jeden Fall immer mit guter Laune und viel Gelassenheit?... denn Älterwerden macht irgendwie echt Laune, glaubt es mir!


Eure Bibi
Gelb... steht jedem!
Westensinfonie.. oder viele Styles rund um eine ei...
 

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