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Herr Ober, bitte...

...eine doppelte Portion Spaghetti Carbonara!!

Viele von Euch baten mich, über Ernährung zu berichten, ein wunderbares und wichtiges aber gleichzeitig auch komplexes und heikles Thema, dem ich gerne und mit Leidenschaft nachkommen möchte.

Da es hierbei nicht nur um Kleidergröße 34 oder 40 oder ein Röllchen am Bauch mehr oder weniger geht, sondern um ein für unsere Gesundheit im Allgemeinen, aber auch für Haut, mentale Power und sogar Wechseljahre elementares Thema, möchte ich in Etappen darüber berichten und immer nur durch meine ganz persönliche und nicht verallgemeinernde Brille.

Es ist sicher von den vielen Themen, die ich mir so für meinen Blog ausgedacht habe, für mich eines der emotionalsten, denn es begleitete mich, zuerst als Feind, dann als Freund, auf dem langen Weg der Genesung nach meiner Krankheit.

So habe ich mich sehr intensiv damit beschäftigt, viel gelesen, noch mehr ausprobiert, einiges grundlegend verändert und schließlich meinen ganz persönlichen und auf meine Bedürfnisse abgestimmten Ernährungsstyle gefunden...
mit dem ich mich figürlich rundum wohl fühle, etwas für meine etwas angeschlagene Gesundheit und altersbedingte Haut tue und der keine einschneidenden Einschränkungen für mich und auch meine Familie bedeutet oder mir meine große Leidenschaft zum Essen, mit regelmäßigen Restaurantbesuchen oder Kochen mit Freunden, vermiesen könnte.

Natürlich unterstützt mich dabei auch mein Sport, nicht nur zu mehr körperlicher Fitness, sondern auch zu mehr mentaler Ausgeglichenheit, denn hier kann ich mich abreagieren, auspowern, abschalten, meine geliebte Natur genießen und dazu noch etwas für meine Körpersilhouette und Gesundheit tun, egal ob beim Biken, Skifahren, Walken, Hanteltraining, Wandern, Yoga oder Golfen.

Aber was ist richtig und was ist falsch...Gluten- und kuhmilchfrei, abends weder Kohlenhydrate, Rohkost oder Obst, mit und ohne Ergänzungsmittel, 3 oder 5 Mahlzeiten am Tag, frühstücken wie ein Kaiser oder Bettelmann....?

Ich glaube, es gibt keinen Bereich, in dem sich auch Experten so uneinig sind wie bei der richtigen Ernährung, was gerade als das 'Non plus Ultra' angepriesen wurde, wird wenig später als gesundheitsgefährdend verschrien und in der Presse zerrissen.

Die Medien sind voll von gut klingenden Diäten, ich habe längst aufgehört, mir die Namen zu merken, bei denen die Gurus, aber auch Stars und Sternchen und beeindruckende Vorher Nachher Bilder, die vermeintlich überzeugenden Lösungen für unsere überflüssigen Pfunde liefern,doch stattdessen produzieren sie, unter uns gesagt, einzig und alleine dramatische Jo-Jo Effekte und noch mehr Frust.

So bin ich mittlerweile strikter Gegner jeglicher Diäten, auch wenn einige wirklich gute und richtige Ansätze haben, doch die Ausschließlichkeit und viel zu viele Verzichte machen sie unbrauchbar für eine längere Anwendung.

Aber genauso ist ‚jeder Jeck anders’, wie wir so schön in Köln sagen, und so ist die Ernährung sehr individuell und nicht eins zu eins von Einem zum Anderen mit ein paar effektiven Tricks übertragbar, sei es was den Inhalt anbelangt, wie auch die Praktikabilität im Alltag aufgrund von Beruf und Familie und erst recht bezüglich des Ergebnisses.
Genauso ist die für uns optimale Figur und Kleidergröße völlig individuell, Gott sei Dank, sonst sähen wir alle gleich aus...

Genauso möchte ich mich identifizieren mit dem was und wie ich esse und nicht blind irgendeinen Medienberichten oder Fachleuten folgen und so musste ich einfach anfänglich auch vieles ausprobieren.
In dem Zusammenhang lernte ich, wie wichtig der Stoffwechsel und die Verstoffwechslung bei der Ernährung ist und welcher genetische Stoffwechsel- und damit verbunden auch welcher Sporttyp ich eigentlich bin.
Wisst Ihr zufällig, welcher Stoffwechseltyp Ihr seid?

So joggte ich frustriert jahrelang wie eine Besessene durch den Wald, ohne erkenntliche Resultate, dabei stellte sich dann am Ende heraus, dass ich der Kraft- und nicht der Ausdauertyp bin und eine ganz andere Körpersilhouette bekommen habe, seit ich mich mehr auf Yoga und Krafttraining konzentriere. 
Und genauso falsch lag ich bei meiner Ernährung, unwissend dass so manche, der häufig von mir verzehrten, Lebensmittel mir einfach nicht gut taten und den Stoffwechsel eher blockierten statt ankurbelten.

Ein Speicheltest lieferte mir dann aufschlussreiche Resultate...aber oft merken wir auch ohne diese stichhaltigen Beweise, einfach beim aufmerksamen Reinspüren in unseren Körper, was uns gut tut und was nicht, ob aufgrund von Übergewicht, Blähungen, geschwollenen Augenlidern, schlechter Haut oder Allergien....wir müssen es natürlich auch erkennen wollen 😉.

Dieses Unwohlsein verspürte ich übrigens beim Verzehr von Weizenprodukten und kohlensäurehaltigen Getränken, aber auch bei zu viel Rohkost am späten Abend.
Genauso habe ich schon seit Langem die hormonbelasteten Kuhmilchprodukte durch Ziege und Schaft ersetzt, oder verzichte so weit wie möglich, der schädlichen Weichmacher wegen, auf sämtliche Plastikflaschen und Behälter...wichtige Tipps,die ich von meiner wunderbaren und auf Naturheilkunde spezialisierten Frauenärztin in Köln bekam, und so meine Wechseljahrbeschwerden minimieren konnte.
Klingt jetzt alles sehr restriktiv und kompliziert, doch ist es gar nicht, ich seh es locker, so wie es mir in den Kram passt und außer Haus esse ich eh alles brav mit...überhaupt möchte ich dem Essen noch seine Lässigkeit und seinen Genuss erhalten, bitterer Ernst ist wie bei allem im Leben eher kontraproduktiv, macht schlechte Laune und erreicht das Gegenteil und dafür esse ich viel zu gerne  und am liebsten übrigens italienisch.

Zuerst war es Mittel zum Zweck, mittlerweile fasziniert mich dieses komplexe Thema Ernährung und was ich alles für meine Figur, meine Gesundheit und auch im Bereich Anti Aging so Schönes damit bewirken kann.

Aber zu all dem und noch viel mehr in den bald folgenden Blogposts...
oder gehört Ihr vielleicht zu den den Glücklichen, die essen können was und wie viel sie wollen, alles gut vertragen und dabei noch eine klasse Figur haben, wie meine alte Schulfreundin, ich bin immer ganz fasziniert, wenn sie regelmäßig abends eine riesen Portion ihrer geliebten Spaghetti Carbonara vertilgt, kaum Sport macht und mit Mitte 50 immer noch Kleidergröße 36 trägt😉?

Hier würde jetzt der Kölner wohlwollend sagen: „Man muss auch jönne könne!“ ...

Eure Bibi

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